Freitag, 26. Februar 1999

Leitvers

Und ich habe gesehen und habe bezeugt,
dass dieser der Sohn Gottes ist.

Johannes 1,34

»Ich habe es selber gesehen«

»Ich habe es selber gesehen«

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 gewann die englische Mannschaft im Endspiel gegen die deutsche Auswahl mit 4:2, wo¬bei ein Tor der Engländer umstritten war. Ganz Deutschland fühlte sich betrogen und grollte. Erst als sich der Bundespräsident Heinrich Lübke in die Diskussion einmischte und feststellte: »Der Ball war drin, ich habe es selber gesehen«, glätteten sich die Wogen der Empörung und die deutschen Fußballfans ergaben sich in ihr Schicksal - Vizeweltmeister.
Jesus Christus war seinerzeit in Israel und ist bis heute ebenfalls äußerst umstritten. Als guten Menschen und als Vorbild will man ihn wohl anerkennen, nicht aber als den, den wir nötig hätten, weil wir Sünder sind, nicht als den, der für die Menschen starb und sie damit in eine neue Beziehung zu Gott bringen kann, und keinesfalls als Gottes Sohn, der als solcher Absolutheitsanspruch erhebt. »Bad Religion« sagt man und streicht das Kreuz durch.
Doch da melden sich die Leute, die ihn gesehen und als Gottessohn erkannt haben, z.B. Johannes der Täufer im obigen Bibelvers. Petrus und Paulus haben Ähnliches behauptet. Hätten sie gelogen, so wären sie ihrer eigenen Lüge zuliebe niemals Märtyrer geworden. Wer das Neue Testament liest und genau hinsieht, wird erkennen, dass Christus wirklich der Retter und Herr der Welt ist. Jesus sagt: »Selig sind, die nicht (mit eigenen Augen) gesehen und doch (der Bibel, den Zeugen) geglaubt haben.« Dadurch gewinnt man zwar nicht die Welt(meisterschaft), aber man wird sein Leben für die Ewigkeit retten (Lukas 9,24.25).

Markus Wäsch


Frage
Wer würde für eine noch so phantasievolle Idee sterben wollen?
Tipp
Gehen Sie ehrlich der Frage nach, wer Jesus wirklich war!
Bibellese
Römer 6,12-23

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