Samstag, 26. März 2005

Leitvers

Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes,
reinigt uns von aller Sünde.

1. Johannes 1,8

Keiner ist zu schlecht

Keiner ist zu schlecht

Ein junger Mann sitzt im Knast. Fünf Jahre haben sie ihm aufgebrummt. Er selbst erzählt:
»Neben der Arbeit im Gefängnis hatte ich noch Zeit, manches zu lesen. Bald hatte ich die gesamte Gefängnisbibliothek durch, bis auf ein Buch: die Bibel. Immer wieder hatte man mich vor diesem Buch gewarnt. Aber jetzt ließ es mir keine Ruhe mehr. Der Gefängnisseelsorger hatte mich oft auf Gott und die Bibel aufmerksam gemacht. Ich fühlte: Dieser Mensch ist von dem überzeugt, was er sagt. So beschloss ich zu lesen. Und da fand ich die Stelle, in der Jesus Christus sagt: ›Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich will euch Ruhe geben!’
Doch ich konnte nicht glauben, dass diese Worte für mich persönlich gelten sollten. Aber nach Vergebung meiner Schuld sehnte ich mich sehr. Wenn ich daran dachte, plötzlich mit der unvergebenen Schuld sterben zu müssen, überfiel mich schreckliche Angst. Dann wäre ich für immer verloren gewesen! – So viel hatte ich inzwischen schon gelernt.
Trotz meines trostlosen Zustands las ich weiter, bis ich zu der Kreuzigungsgeschichte des Herrn Jesus und zur Bekehrung des mitgekreuzigten Räubers kam. Ich begriff: Ich war auch nicht besser als der. Wenn Jesus Christus dem Gnade schenkte, dann gab es auch für mich noch Hoffnung auf Begnadigung. So betete ich dieselben Worte wie dieser Räuber: ›Herr, gedenke an mich!‹ Im gleichen Augenblick konnte ich mir die Worte des gekreuzigten Gottessohnes zu eigen machen. Ich konnte glauben, dass alle meine Sünden vergeben waren, weil Christus für mich gestorben und sein Blut vergossen hatte.«

Hermann Grabe
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Frage
Gilt das alles nur für »Knackies«?
Tipp
Gott will sogar die »Anständigen« retten.
Bibellese
Lukas 20,27-40

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