Mittwoch, 26. April 2023

Leitvers

Denn von innen aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit ...
Markus 7,21-22

Themenserie

Herzensangelegenheit (1)

»Warum können die Menschen nicht einfach in Frieden zusammenleben?«, fragte mich mein Kollege auf der Arbeit. Der Krieg in der Ukraine war gerade losgegangen, und er war fassungslos. Wir unterhielten uns weiter über die Menschheitsgeschichte und stellten fest, dass sie im Wesentlichen eine einzige Aneinanderreihung von Kriegen ist.

Bei uns ist ja noch heile Welt! Aber auch dieser Schein trügt. Der Krieg hat sich nur verlagert. Jede zweite Ehe zerbricht, und viele, die nicht zerbrechen, gleichen einem Stellungskrieg. Am Arbeitsplatz wird das Ganze »Mobbing« genannt. Und wie geht es Ihnen persönlich mit diesem Thema? Wie ist es um die Beziehungen in Ihrer Familie bestellt? Und in der Großfamilie? Wie innig und liebevoll ist das Verhältnis zu den Nachbarn und Arbeitskollegen? Wir merken: Das betrifft auch uns! Warum ist das so? Warum gibt es überall Konflikte, wenn eigentlich doch jeder in Frieden und Harmonie zusammenleben möchte? Was stimmt mit uns nicht?

Die Bibel gibt uns im heutigen Tagesvers eine klare Antwort darauf: Das Problem ist unser Herz. Alle bösen Gedanken haben dort ihren Ursprung, und sie haben das Potenzial, zu Taten zu werden. Jeder Mord beginnt mit Hass, jeder Ehebruch mit Gedankenspielereien. Diese Diagnose tut weh. Wir denken vielleicht, das System sei schuld, die Gesellschaft, die Politik, die Erziehung, die ... Aber all diese »Systeme« bestehen letztlich aus Menschen - Menschen, deren Herzen böse Gedanken hervorbringen. Der Prophet Jeremia spricht sogar davon, dass unser Herz »unheilbar« ist (Jeremia 17,9). Wenn unser Herz unheilbar ist, dann gibt es eigentlich nur eine Lösung für unser Problem: Wir brauchen ein neues Herz. Und genau das möchte Gott uns schenken ...

Stefan Hasewend
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Frage
Welche Gedanken aus Ihrem Herzen würden Sie gerne abstellen?
Tipp
Was wir selbst nicht schaffen, soll uns zu Gott hintreiben.
Bibellese
Lukas 19,1-10

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