Montag, 26. Mai 2008

Leitvers

Nimm das Deine und geh hin! Ich will aber diesem Letzen geben wie auch dir. ... Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?
Matthäus 20,14-15

Zu gleichen Bedingungen?

Zu gleichen Bedingungen?

Der Vergleich ist die Quelle des Neids, hat einmal jemand gesagt. Wenn man auf das sieht, was der andere bekommt, können leicht Neid und Missgunst das Herz erfüllen. Das ging auch jenen Arbeitern im Weinberg so, die den ganzen Tag gearbeitet hatten und genauso viel Lohn bekamen wie diejenigen, die erst eine Stunde im Weinberg waren. Der Herr Jesus erzählte diese Geschichte als ein Gleichnis auf die vermeintlich Frommen der damaligen jüdischen Gesellschaft, die ihren Einsatz für Gott weitaus höher einschätzten als den der Zöllner und Huren - Geächtete in der damaligen Gesellschaft. Es erschien ihnen unvorstellbar, dass diese zu den gleichen Bedingungen ins Reich Gottes eingehen könnten, wie sie selbst.
Doch genau das ist es, was der Herr Jesus und die Botschaft des Evangeliums sagen will: Jeder - auch der, welcher die schlechtesten Voraussetzungen mit sich bringt und sich als großer Sünder erkennt, kann sofort und ohne weiteres gerettet werden durch den Glauben an den Herrn Jesus und sein stellvertretendes Opfer für Sünden. Andererseits aber kann kein noch so großer Verdienst, keine noch so gute »Kinderstube«, auch keine langjährige familiäre »kirchliche Tradition« auch nur ein bisschen dazu beitragen, dass man »bevorzugt« wird. Die Güte und Barmherzigkeit des Herrn gilt allen gleich, ohne Ausnahme!
Daraus folgt, dass sich niemand für bevorzugt halten kann in Bezug auf die Errettung. Jeder, der sich für einen Christen hält, sollte sich einmal einen Tag lang bei jedem Menschen, dem er begegnet, fragen, ob er ihm von Herzen gönnt und wünscht, dass auch er gerettet wird! Wird er ihm dann nicht vielleicht ganz anders begegnen?

Joachim Pletsch
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Frage
Welche Chancen zu welchen Bedingungen haben Sie sich bei Gott ausgerechnet?
Tipp
Mit Gott muss man nicht verhandeln, sondern man darf dankbar annehmen, was er jedem geben will: ewiges Leben.
Bibellese
Matthäus 20,1-16: Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

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