
Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und keine Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.
Jakobus 1,5

Das Erste, das uns in 1. Korinther 1,30 von Jesus Christus gesagt wird, ist, dass er uns Menschen die göttliche Weisheit zugänglich gemacht hat. Wir könnten zwar bereits beim Betrachten des Sternenhimmels oder bei der Erforschung der komplexen Schöpfung als Ursache auf ein höheres Wesen tippen. Aber wir wüssten nichts Genaueres. Das zeigen bereits die verschiedenen Entwürfe und Götterbilder, angefangen von der Antike bis hin zu modernen Theorien. Doch eines haben diese verschiedenen Entwürfe gemeinsam: Sie sind lediglich »Projektionen der Seele«, wie Sigmund Freud es ausdrückte. Deshalb waren diese Götter fast alle listig, heimtückisch, gewalttätig, schnell beleidigt, lüstern und unzuverlässig.
Darum schickte Gott eines Tagen seinen Sohn auf diese Erde, um uns das wahre Herz des Schöpfers zu offenbaren. Jesus Christus zeigte uns die wunderbaren Eigenschaften Gottes und lebte sie uns vor. So konnten wir Menschen die tatsächlichen Haupteigenschaften unseres Schöpfers kennen, bewundern und erlernen. Es waren und sind bis heute Gerechtigkeit, Liebe, Heiligkeit, Vergebungsbereitschaft und Zuverlässigkeit. Die Heilungswunder Jesu Christi zeigten außerdem die Allmacht und Barmherzigkeit seines himmlischen Vaters.
Diese Eigenschaften Gottes haben in der Vergangenheit die Werte in Europa wesentlich mitbestimmt. Doch mittlerweile verachten wir die göttliche Weisheit oder kämpfen sogar bewusst dagegen an. Das kann weder kurz- noch langfristig gut gehen. Jedoch kann jeder Einzelne persönlich eine Umkehr vollziehen und sich wieder dem zuwenden, der so barmherzig mit den Menschen ist, dass er für sie sogar seinen eigenen Sohn am Kreuz sterben ließ. Er möchte uns tiefe Einsicht und echten Frieden geben.

In welchen Situationen sehnen Sie sich nach Einsicht und einem guten Überblick?

Lassen Sie sich die Weisheit von Gott schenken, der die Quelle aller Weisheit ist!
