
Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird und allen zugutekommt, die glauben.
Römer 3,22

»Gerechtigkeit finden alle Leute prima!« Stimmt dieser Satz wirklich? Da schickte ein Angeklagter zu einer Gerichtsverhandlung nur seinen Anwalt. Er selbst wartete draußen vor dem Gerichtsgebäude. Endlich kam der Anwalt und rief: »Die gerechte Sache hat gesiegt!« Tief besorgt erwiderte der Angeklagte: »Gleich Berufung einlegen!«
Es gibt also welche, die vor der Gerechtigkeit Angst haben, und noch viel mehr, die sie fürchten sollten. Das trifft besonders dann zu, wenn der allmächtige Schöpfer all unser Tun, Reden und Denken nach dem beurteilt, was er für gerecht hält. In dem obigen Beispiel mag es dem Anwalt gelingen, dem Richter beim nächsten Termin Sand in die Augen zu streuen. Bei dem allmächtigen und allwissenden Richter des Himmels wird das allerdings keiner schaffen. So beginnt das Evangelium, die gute Botschaft von der vergebenden Gnade Gottes, ausnahmslos mit dem bitteren Eingeständnis, dass kein Mensch diese Gnade verdient hat, da jeder ein Sünder ist. Allerdings kommen in den Himmel nur begnadigte Sünder und keine Selbstgerechten.
Der frohmachende Teil der guten Botschaft steht in unserem Tagesvers: Jesus Christus hat unsere Sünden am Kreuz getragen und abgebüßt. Dadurch wird er jedem, der an ihn glaubt, zu einer Gerechtigkeit, die auch der allmächtige Gott für ewig anerkennen wird! So lesen wir im 1. Johannesbrief 1,7: »Das Blut seines (also Gottes) Sohnes Jesus reinigt uns von jeder Sünde.« Aufgrund dieser Aussage dürfen sich Christen als Gerechte bezeichnen, ohne anmaßend zu sein, denn es ist ja Christi Gerechtigkeit, nicht ihre eigene. Diese Gerechtigkeit ist die einzig gültige Eintrittskarte in den Himmel. Und das Beste: Sie wird jedem Menschen gleichermaßen kostenlos angeboten.

Worauf setzen Sie Ihr Vertrauen, um in den Himmel zu kommen?

Bei Gott zählt nur die Gerechtigkeit Christi, die allein durch Glauben empfangen wird.
