Montag, 26. Dezember 2016

Leitvers

Große Wasser können die Liebe nicht auslöschen, und Ströme sie nicht ertränken.
Hoheslied 8,7

Tsunami

Tsunami

Die unwiderstehliche Kraft eines Tsunamis ist uns spätestens seit den schrecklichen Bildern aus Südostasien bekannt: Nach einem Erdbeben im Indischen Ozean verwüstete die Wucht der Riesenwelle am 26. Dezember 2004 weite Landstriche. Über 230000 Menschen verloren dadurch ihr Leben.
Dass auch moderne Gebäude keinen Schutz bieten, hat der Tsunami in Japan im März 2011 bewiesen. Dort führte die Überschwemmung zur Nuklearkatastrophe in Fukushima. Denn auch solide Stahlbetonbauten können Tsunamiwellen allenfalls bis zu einer Höhe von 5m widerstehen. Die Wellen, die Japan damals trafen, waren aber teilweise über 23m hoch. Viele Millionen Tonnen Wasser wirkten dabei auf die Küste ein.
Als der Gottessohn Jesus Christus Mensch wurde und auf der durch ihn erschaffenen Erde eintraf, begegnete er ebenfalls einer scheinbar unwiderstehlichen Flutwelle. Diese bestand allerdings nicht aus Wasser, sondern aus dem Hass und der Ablehnung der Menschen, die ihn eigentlich als ihren Schöpfer hätten anbeten müssen. Und er begegnete dem unermesslichen, nicht enden wollenden Strom menschlicher Schuld. All dies wären gute Gründe gewesen, diesen Planeten und besonders die Gemeinschaft mit uns Menschen zu meiden. Denn Jesus wusste, dass der Widerwille der Geschöpfe gegen ihren Schöpfer so weit gehen würde, dass sie auch vor Mord nicht zurückschrecken würden. Das alles hinderte den Gottessohn aber nicht. Denn diese schrecklichen Wogen menschlichen Unrechts vermochten nicht, die noch viel größere Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen auszulöschen. Und in das stürmische Meer menschlicher Schuld streckt Jesus auch heute noch seine mächtige Hand aus, um uns vor dem ewigen Tod zu retten.

Markus Majonica
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Bibellese
1. Petrus 2,21-25

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