Dienstag, 27. Februar 2001

Leitvers

… da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare,
denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig.

2. Korinther 4,18

Der wichtigste Mann des 20. Jahrhunderts

Der wichtigste Mann des 20. Jahrhunderts

Ein amerikanisches Magazin kürte Albert Einstein zu dem wichtigsten Mann des 20. Jahrhunderts. Seine bahnbrechenden Forschungen auf dem Gebiet der Physik führten zu der Erkenntnis, dass Materie nichts anderes ist als »gefrorene« Energie und dass Energie in Materie überführt werden kann. Die von ihm entwickelte Relativitätstheorie beweist, dass die Vorstellung falsch ist, die Zeit sei eine absolute Größe. Einstein erkannte, dass die Zeit je nach Geschwindigkeit schneller oder langsamer ablaufen kann. Die einzige konstante, unveränderliche Größe, die er fand, war die Lichtgeschwindigkeit. (Heute wird auch das bestritten.) Diese Entdeckungen veränderten nicht nur die Physik, sondern auch das Denken der Menschen in Bezug auf absolute Wahrheiten. Was früher als absolut galt, ist heute relativ.
Einstein war kein Christ. Er hatte jüdische Eltern, zeigte aber auch wenig Verständnis für den jüdischen Glauben. Stattdessen übernahm er die Ideen des Philosophen Spinoza, der davon ausging, dass die ganze sichtbare Welt mit einer »überlegenen Vernunft« ausgestattet ist, die für die Ordnung im Universum verantwortlich ist. Diese Auffassung nennt man Pantheismus, d.h. die Materie selbst ist göttlich.
Einstein konnte sich keinen persönlichen Gott vorstellen, der den Menschen für seine Taten zur Rechenschaft zieht. Interessant ist jedoch, dass Einsteins wissenschaftliche Forschungen in keinem Punkt Widersprüche zur Bibel lieferten. Im Gegenteil: Die biblische Darstellung von Gott als dem Schöpfer, der die Ordnung im Universum aufrecht hält, bestätigt, dass die Natur »vernünftig« abläuft.

Uwe Harald Böhm
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Frage
Sehe ich den Unterschied zwischen »Gott ist überall in der Natur« und »Gott ist die Natur«?
Tipp
Ich will mir bewusst machen, dass das Sichtbare nicht alles ist.
Bibellese
Lukas 11,37-54

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