Montag, 27. Juni 2005

Leitvers

Denn dies der Wille meines Vaters (Gott),
dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt,
ewiges Leben habe.

Johannes 6,40

»Bist du gläubig?«

»Bist du gläubig?«

Die Wolken haben sich vor die Sonne geschoben. Es fällt leichter Nieselregen. Das Wetter ist ungünstig für die Klassenfahrt. Doch die Fahrt zum Zoo ist von schon vor Monaten geplant und gebucht. Die kleine Hand der siebenjährigen Doris schiebt sich in die große Hand der Lehrerin. Frau Birkenhain schaut erstaunt hinunter. »Ist etwas Doris?«
»Bist du gläubig?« Die Religionslehrerin ist überrascht. Mit der Frage hat sie nicht gerechnet. Schon gar nicht vor dem Löwenkäfig. »Ich bin doch Religionslehrerin,« antwortet sie. Wie kommt das Kind zu solch einer Frage?, denkt sie im Stillen.
Doris erzählt, warum sie die Frage stellt: »Wir lesen abends die Kinderbibel. In einer Geschichte kamen zwei Menschen vor. Die eine Person kam in den Himmel und die andere nicht. Und weil ich Sie ganz doll lieb habe, wollte ich wissen, ob Sie in den Himmel kommen, wo Sie doch Religionslehrerin sind. Mein Vater hat mir erklärt, dass auch Religionslehrerinnen nur dann in den Himmel kommen, wenn sie den Herrn Jesus um Vergebung ihrer Sünden gebeten haben. Er sagte: ›Wer an den Herrn Jesus glaubt – sich ihm anvertraut –, der hat ewiges Leben.‹ Da habe ich meinen Papa gefragt: ›Kommt Frau Birkenhain in den Himmel oder nicht?‹ ›Dann musst du sie schon fragen‹, hat er mir erklärt. ›Denn nur sie selbst kann dir sagen, ob sie an Jesus Christus glaubt.‹ Frau Birkenhain, bist du gläubig?«

Detlef Kranzmann
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Wie würden Sie antworten, wenn Doris Sie fragt: »Bist du gläubig?«
Tipp
Vertrauen Sie sich Jesus Christus an. Heute und morgen, jetzt und immer.
Bibellese
Apostelgeschichte 11,19-30

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