Donnerstag, 27. Juni 2013

Leitvers

Du sollst nicht ehebrechen!
2. Mose 20,14

Siebtes Gebot: Die Ehe - Grundlage aller Weltordnung

Siebtes Gebot: Die Ehe - Grundlage aller Weltordnung

Ist es nicht erstaunlich, dass ein im Beisein des Standesbeamten kaum hörbar hingehauchtes »Ja« so unermesslich schwerwiegende Folgen nach sich zieht? Ein ganzes Leben der Treue und Zweisamkeit hängt daran. Und die Ringe sollen helfen, sich fortwährend daran zu erinnern. Es schwingt darin etwas mit von dem großen Gottesgedanken, durch die Verbindung von Mann und Frau gleich am Anfang der Schöpfung die Grundlage für alle Gemeinschaft unter den Menschen zu legen. Erst danach kommen Familien, Sippen und ganze Völker. Und weil die Ehe von so grundlegender Bedeutung ist, steht sie auch unter Gottes besonderem Schutz, was sich schon darin zeigt, dass eines der Zehn Gebote dieser Einrichtung gewidmet ist. Und im Neuen Testament wird die Ehe sogar als ein Bild für die Zusammengehörigkeit von Christus und seiner Gemeinde benutzt.
Das von Gott geschenkte Bindemittel ist die Liebe, nicht das meist flüchtige Verliebtsein, sondern die treue Liebe, zu der man sich willentlich entscheiden muss und zu der auch das immer neue Vergeben-Können gehört. Und wer sich darauf nicht wirklich einlassen will, steht heute mehr denn je in Gefahr, sein feierliches Versprechen im Taumel tausendfacher Sinnesreize zu brechen. Wie viel Herzeleid wurde dadurch schon verursacht und wie viele Kinder wurden aus der Bahn geworfen, weil alles, worauf sie sich verließen, ins Wanken geriet.
Und ich bin sicher, dass Gott auch von denen, die nicht mit ihm rechneten, gerade dieses Versprechen einfordern wird, dem er so große Bedeutung beigemessen hat. So steht im Hebräerbrief: »Hurer aber und Ehebrecher wird Gott richten« (13,4). Aber das muss ja nicht das letzte Wort zu diesem Thema sein.

Hermann Grabe
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Frage
Was halten Sie von unverbrüchlicher Treue?
Tipp
Ohne einander verlässlich gut zu sein, geht es in einer Zweisamkeit nicht.
Bibellese
Matthäus 5,27-30

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