Sonntag, 27. August 2006

Leitvers

Alle Schrift ist von Gott eingegeben.
2. Timotheus 3,16

Darum!

Darum!

Warum fällt uns Christen das Bibellesen so schwer? Wie oft nehmen wir uns nach einer Predigt oder einer Freizeit fest vor: »Von jetzt an wird es besser!« Und nach kurzer Zeit ist man wieder in den gleichen Schlendrian abgesackt. Steht da nur Uninteressantes drin? Ist alles nur hochgestochene Theologie, die viel Fachwissen voraussetzt? Kennen wir schon alles, oder zumindest doch das Wichtigste? So ganz mögen wir keine dieser Fragen mit einem glatten »Ja« beantworten, und doch liegt die Bibel oft unbenutzt herum, während wir in unserer Freizeit viele andere Sachen lesen und ansehen.
Luther hat einmal gesagt: »Wenn wir glauben könnten, dass Gott selbst mit uns in der Schrift redet, so würden wir mit Fleiß darin lesen und sie für unsere selige Werkstatt haben.« Eben daran liegt es. Wir glauben nicht, dass der allmächtige Gott sich so weit herabgelassen hat, einigen Menschen genau das einzugeben, was sie uns von ihm mitteilen sollten. Vielleicht widerspricht jetzt einer ganz vehement: »Wie kannst du so was behaupten? Ich glaube alles, was in der Bibel steht, sonst wäre ich kein Christ!« Ja, wirklich? Dann machtest du es unbedingt so, wie Luther es sagte, alles andere wäre dir unmöglich. Was können denn kleine, sündige Menschen dir beibringen, womit könnten sie dich trösten oder deinen Blickwinkel erweitern, außer in Bezug auf Dinge, die vielleicht morgen schon völlig unwichtig sind? Ist es wirklich wichtiger zu wissen, was ein Drehbuchautor denkt und tut, als was Gott uns zu sagen hat?
Wollen wir nicht endlich anfangen, nach Gott und seinen Ansichten zu fragen?

Hermann Grabe
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Frage
Welche andere Reaktion als die von Martin Luther wäre auf unseren Tagesspruch noch denkbar?
Tipp
Gott endlich ernst nehmen!
Bibellese
Psalm 84

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