
Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Römer 5,8

2020 und 2021 entstand ein enormer Hype um eine neue Form der Wertanlage: die sogenannten NFTs - Non-Fungible Tokens. Online drehte sich alles um sie - die digitalen Bilder, Videos oder auch Musikstücke mit einem fälschungssicheren Echtheitszertifikat. Zwar ließen sich die Bilder und Videos ohne Probleme kopieren, doch nur der Käufer besaß die Rechte am Original.
Anfangs hielten viele Leute die Käufer solcher NFTs für verrückt. Wieso sollte jemand Bilder kaufen, die man sowieso aus dem Internet kopieren konnte? Doch plötzlich zogen manche Projekte enorme Käuferzahlen an. Binnen kurzer Zeit schossen die Preise für gezeichnete Katzen oder Affen in die Höhe, teilweise um das Zehn- bis Hundertfache. Sehr gefragte NFTs wechselten so für bis zu 70 Millionen Dollar den Besitzer. Doch fünf Jahre später muss festgehalten werden: Die allermeisten NFTs sind kaum noch ein Bruchteil ihres Preises wert. Auf den kometenhaften Aufstieg folgte ein ebenso tiefer Fall. So lautet das harte Fazit über den NFT-Hype: Viele waren ihr Geld nie wert!
Ganz anders verhält es sich mit Gottes Handeln. In der Bibel heißt es, dass er zur Rettung der Menschheit von ihrer Sünde seinen Sohn Jesus Christus freiwillig gegeben hat. Der Preis war das Leben seines einzigen Sohnes. Man könnte nun denken, jeder Mensch verdiene selbstverständlich Rettung und Vergebung - doch die Wahrheit ist: Kein Mensch hat dieses Opfer jemals verdient. Mehrere Millionen für ein digitales Bild erscheinen uns bereits absurd, doch Jesu Tod am Kreuz für uns ist so gesehen noch deutlich »verrückter«.
Trotzdem bezahlte er diesen hohen Preis für uns. Denn unser Wert für Gott hängt nicht von unseren Taten oder unserer Liebenswürdigkeit ab, sondern allein von Gottes freier Entscheidung, alles für uns zu geben.

Wovon machen Sie Ihren Selbstwert abhängig?

Nur wer auf den Tod Jesu am Kreuz blickt, erkennt seinen eigenen Wert.
