Dienstag, 28. Februar 2017

Leitvers

Unser nötiges Brot gib uns heute.
Matthäus 6,11

(4) Unser nötiges Brot gib uns heute!

(4) Unser nötiges Brot gib uns heute!

Jesus lehrte seine Jünger in seinem Gebet, dass sie zuerst und dann noch einmal und noch einmal auf Gottes Ehre bedacht sein sollten. Erst dann sollten sie mit ihrer vierten Bitte an sich selbst denken. Wie sehen unsere Gebete gewöhnlich aus? Geht es nicht oft von Anfang bis zum Ende um uns und um unser Wohlergehen und um das unserer Lieben? Dabei hat Jesus selbst bei dieser vierten Bitte sicher auch an unsere geistlichen Nöte gedacht. So hat er einmal gesagt: »Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht« (Matthäus 4,4). Wenn wir nämlich zuerst nach den himmlischen Gütern trachten, hat Gott versprochen, er werde uns die irdischen einfach dazuschenken (Matthäus 6,33).
Aber natürlich ist es wichtig und für viele Menschen auf der Welt sogar eine Frage des Überlebens, ob man täglich satt wird oder nicht. Ich kann mich noch gut erinnern, wir froh ich war, wenn ich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg von einem Schulkameraden manchmal ein Butterbrot zu essen bekam.
Dass heutzutage in Deutschland ungefähr die Hälfte aller von Gott geschenkten Nahrungsmittel in den Mülltonnen landet, ist sicher nicht im Sinn dessen, der es uns zurzeit so gut gehen lässt. Wir sollten uns nicht so schlecht benehmen, das kostbare Geschenk eines edlen Gönners geringschätzig in die Ecke zu werfen. Was wäre, wenn er uns in gleicher Weise begegnete und uns den »Brotkorb« ganz hoch nach oben hängen würde? Stattdessen sollten wir uns der großen Freundlichkeit unseres Schöpfers bewusst werden und aus Dankbarkeit vorsichtig mit den guten Gaben umgehen. Und mit dem dadurch gesparten Geld könnten wir dann auch denen helfen, die es so bitter nötig haben.

Hermann Grabe
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