Donnerstag, 28. Mai 2009

Leitvers

So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele ihr immer finden werdet, ladet sie zur Hochzeit!
Matthäus 22,9

»Das ist meine Akte!«

»Das ist meine Akte!«

Die Nazis hatten Pastor Wilhelm Busch verhaftet. Nun stand er da und musste warten. Der Raum war voller Regale mit Akten, und aus jeder guckte ein kleiner Zettel heraus: »Meyer, Karl« oder »Schulz, Eduard« usw. stand darauf. Busch dachte nur, müde vom langen Warten, dass er von Glück sagen könnte, sich nicht mit so langweiligen Akten befassen zu müssen. Da las er plötzlich: »Busch, Wilhelm«. Das war seine Akte. Alle Langeweile war verflogen. Wie gern hätte er die Akte herausgezogen und darin gelesen; aber das traute er sich nicht – bei der Gestapo! Später sagte er, ihm sei es mit dem Bibellesen ähnlich ergangen. Nichts war früher langweiliger als das Christentum und das Bibellesen. Jeder Schnaps war ihm interessanter – bis zu der Stunde, als er begriff, dass in der Bibel von ihm etwas geschrieben stand. Als er sah: »Das ist meine Akte. Da steht, was ich getan habe und welche Strafe mir droht. Und dann las ich von dem Kreuz Jesu, und dass es meine einzige Rettung war.« Seitdem war ihm die Bibel und die dort beschriebene Rettung für verlorene Sünder das Wichtigste und Liebste, was er hatte.
Ach, möchte es doch uns allen so ergehen! Das zeitliche und das ewige Glück hängen davon ab, ob wir dem Reden Gottes in seinem Wort standhalten und nicht davor wegrennen.
Wenn die Leute nur wüssten, wie gnädig Gott ist, und wie gern er uns verlorenen Menschenkindern helfen will, dann würden wir lieber jetzt als gleich zu ihm kommen. In einer Geschichte im Lukasevangelium kommt Gott wie ein Vater auf den heimkehrenden Sohn zu gerannt, weil er solche Sehnsucht nach ihm hatte. Wollen Sie nicht auch einmal genauer hinschauen, ob Sie sich in der Bibel beschrieben finden?

Hermann Grabe
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Frage
Was ist, wenn man eine ausgestreckte Friedenshand ausschlägt?
Tipp
Noch hält Gott sie ausgestreckt.
Bibellese
Matthäus 22,1-10

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