
Wer Gottes Willen tut, ist auf dem Weg zum Leben; ihm kann der Tod nichts anhaben.
Sprüche 12,28

Seit den 1960er-Jahren kann man es spielen: das »Spiel des Lebens«. Es wird gedreht und gewürfelt. Mit seiner Spielfigur kommt man an viele Weggabelungen, an denen man sich entscheiden muss: Sicherheit oder Risiko? Welchen Job hätte ich gern? Wie lege ich mein Geld an? Was verspricht den Erfolg in diesem Spiel?
Im echten Leben geht es weitaus ernster zu. Denn es ist sehr viel komplexer. Hier bewegt einen erst recht die Frage: Wie kann mein Leben gelingen? Gibt es einen Masterplan oder gar einen, der mich durch das Leben lotst? Dem ich vertrauen kann?
Bereits im Alten Testament sagt Gott den Menschen immer wieder genau das zu: »Wenn dein Leben gelingen soll, dann halte dich an das, was ich sage.« Aussagen wie im Tagesvers gibt es häufiger. Im Kern vermitteln sie immer denselben Gedanken: »Wenn du Gottes Willen die erste Priorität einräumst, wird das in deinem Leben nicht ohne positive Folgen bleiben. Es wird sich in guter Weise auswirken auf die Beziehungen zu deinen Eltern, zu deinem Partner, zu deinen Kindern, deinen Nachbarn, Arbeitskollegen usw.« Wer Gottes Aussagen in der Bibel folgt, hat einen unbestechlichen Kompass an den zahlreichen Weggabelungen des Lebens. Wer mit Gott geht, ist nie allein.
Im Neuen Testament hat die Beziehung zu Gott noch einmal eine neue Qualität bekommen: In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und uns damit ganz nahegekommen. Wer sein Leben Jesus anvertraut, übergibt es dem Meister des Lebens. Auf diesem Weg wird es auch Überraschungen und Krisen geben, die bewältigt werden müssen. Aber selbst der Tod kann diesem Leben mit Jesus nichts anhaben. Was für das »Spiel des Lebens« als definitives Ende erscheint, ist dann nur der Übergang zu einem ganz und gar erfüllten ewigen Leben.


Mit Gott kann man das »Spiel des Lebens« nicht verlieren!
