
Und er wird der Friede sein.
Micha 5,4

Als wir in Israel waren, haben wir uns oft mit »Schalom« gegrüßt. Man wünscht einander Frieden. Ein schöner Gruß. Aber was ist eigentlich Frieden? Die Abwesenheit von Krieg? Das Ende von Hass und Gewalt? Ein Zustand des Glücks? In der Bibel ist Frieden mehr als nur eine Grußformel oder ein Zustand. Bereits im Alten Testament wird die Geburt des Messias in Bethlehem angekündigt, und von ihm heißt es: »Er wird der Friede sein.«
Überall auf der Welt gibt es Kriege. Man bemüht sich um Frieden. Leider gelingt das so selten. Warum? Man will befrieden - ein edles Ansinnen, aber das Problem liegt tiefer. Ohne Gerechtigkeit ist Frieden auf Dauer nicht möglich. Wer die Rechnung ohne Gott macht, wird scheitern. Der gerechte Gott zeigt dem Menschen, was richtig und falsch ist. Denn nur im Gehorsam gegenüber Gottes Recht kann der Mensch auf Dauer in Frieden leben.
Da wahrer Friede also nur auf der Grundlage der Gerechtigkeit möglich ist, schafft Jesus Christus die Voraussetzungen für Frieden, indem er alle Ungerechtigkeit dieser Welt auf sich nimmt. Dafür ging er ans Kreuz. Hier kamen Frieden und Gerechtigkeit zusammen.
In der Bibel wird damit folgende Reihenfolge beschrieben:
1) Frieden zwischen den Völkern braucht Frieden zwischen einzelnen Menschen.
2) Frieden mit anderen gelingt dem, der Frieden mit sich selbst hat.
3) Wirklichen Frieden mit sich selbst hat wiederum nur, wer Frieden mit Gott hat.
Die Bewegung geht also immer von innen nach außen. Der Prozess des Friedens beginnt in unserem Herzen. So bekennen wir, dass wir allein nicht klarkommen. Wir dürfen Jesus Christus, den Friedefürsten, um Vergebung bitten und ihn einladen, unser Leben in seine Hand zu nehmen.

Inwiefern beachten Sie die aufgezeigte Reihenfolge des Frieden-Schließens?

Jesus wird einmal Frieden auf dieser Welt schaffen - Sie können ihn bereits heute persönlich erleben.
