Freitag, 28. Juli 2006

Leitvers

Denn es hat auch Christus einmal für Sünden gelitten,
der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.

1. Petrus 3,18

Lassen wir uns führen oder verführen?

Lassen wir uns führen oder verführen?

Manchmal fragt man sich: »In welch einer Zeit lebe ich eigentlich?« Da las ich doch neulich folgende Meldung: Zwei Männer hatten eine Frau kennen gelernt und trafen sich gelegentlich mit ihr. Nach einiger Zeit erzählte sie ihnen, sie sei eine Hexe und habe gleich gemerkt, dass sie beide von irgendjemand mit einem schlimmen Fluch belegt worden seien und ein schweres Unglück zu erwarten hätten. Sie jedoch könne diesen Fluch aufheben. Nur – das koste eine Kleinigkeit. Die Männer zahlten, und die Frau begann mit ihrer Hexerei. Der Fluch erwies sich jedoch als überaus hartnäckig, so dass die Männer fleißig weiterzahlten – insgesamt 24.000 Euro. Erst dann merkten sie, dass die Frau ihr Fluch war, und zeigten sie an. Doch sie hatte sich »weggehext« und war nicht mehr zu finden.
Da gibt man sich heute so aufgeklärt und tut den Glauben an Gott als längst überholt ab. Doch allen Hokuspokus macht man mit, ob Horoskop, Talisman, Hexerei, Kartenlegen bis hin zum Magnet-, Kupfer-, Stein- und Bach-Blütenglauben. Wo der wahre Glaube an Gott fehlt, da macht sich der Aberglaube breit. Den Durst der Seele nach Erfüllung kann jedoch kein Aberglaube stillen, sondern nur der vorbehaltlose Glaube an den Gott, der sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart hat. Dieser hat den schlimmsten Fluch – die Sünde –, unter dem wir uns als Menschen alle befinden, an unserer Stelle ausgebadet. Nicht wir müssen etwas zahlen, um diesen Fluch los zu werden, sondern Jesus Christus hat für uns mit seinem Leben gezahlt. Doch er ist auferstanden und will auch heute Menschen nicht verführen, sondern zu Gott führen. Wohl dem, der ihm folgt, um dann auch ewig bei Gott zu sein!

Otto Willenbrecht


Frage
Haben Sie auch schon Verführer angetroffen?
Tipp
Jesus Christus kennt den Weg zu Gott. Er ist selbst der Weg.
Bibellese
Johannes 6,66-71

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