Montag, 28. Juli 2014

Leitvers

Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Johannes 18,36

Wie war das alles nur möglich?

Wie war das alles nur möglich?

Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, der Erste Weltkrieg, hätte verhindert werden können, darin sind sich Historiker heute einig. Der Krieg forderte ca. 17 Millionen Menschenleben und schuf die Voraussetzung für die Oktoberrevolution in Russland, den Faschismus in Italien und den Nationalsozialismus in Deutschland und somit für den Zweiten Weltkrieg.
Warum er dann doch am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreichs an Serbien ausbrach, darüber wurden viele Bücher geschrieben, und wir wollen uns hüten, eine schnelle Antwort zu geben. Aber eins ist leider klar: Alle Beteiligten waren sich sicher, für »die gerechte Sache« zu kämpfen. Und wer nicht so recht wusste, ob das stimmt, dem wurde es so lange vorposaunt oder auch handgreiflich deutlich gemacht, bis er nichts mehr dagegen vorzubringen wagte. Von allen Seiten stiegen Gebete zu demselben Gott empor, in denen er gebeten wurde, die eigenen Waffen zu segnen und den Feind in die Flucht zu schlagen.
Das alles kann man nur verstehen, wenn man weiß. wie wenig die gesamte »christliche« Welt noch von dem wusste, nach dem sie doch genannt wurde. Von Jesus Christus heißt es, dass er sich ganz freiwillig in die Hände seiner Häscher auslieferte, obwohl er nach eigenen Worten Gott um 12 Legionen Engeln hätte bitten können. Er hatte dem römischen Statthalter gesagt, sein Reich sei nicht von dieser Welt, darum würden er und seine Diener sich nicht wehren.
Wenn wir uns zu seinen Dienern zählen, dürfen wir genauso wenig zu Gewaltmitteln greifen. Das erfordert allerdings den festen Glauben daran, dass Jesus Christus der Sohn des allmächtigen Gottes ist, der am Ende der große Sieger sein wird. Bis dahin sollen seine Nachfolger Friedensbringer sein.

Gabi Singer


Frage
Was bedeutet Ihnen die Aufforderung zu absoluter Gewaltvermeidung?
Tipp
Das geht nur, wenn man dem großen Sieger im Himmel vertraut.
Bibellese
Johannes 18,33-40

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