Samstag, 29. April 2017

Leitvers

Es stieg aber unter ihnen eine Überlegung auf, wer wohl der Größte unter ihnen sei.
Lukas 9,46

Wettlauf der Wolkenkratzer

Wettlauf der Wolkenkratzer

In Manhattan lieferten sich die Wolkenkratzer einen Wettlauf. Das Chrysler Building war mit 319 m bei der Eröffnung das höchste Gebäude der Welt. Im Internetlexikon Wikipedia lesen wir: »Der Architekt William Van Alen hatte 1930 die 56 Meter hohe Spitze bis zum letzten Moment geheim gehalten, damit der Konkurrent, die Bank of Manhattan, deren Gebäude gerade 283 Meter Höhe erreicht hatte, nicht mehr reagieren konnte. Die einzelnen Bestandteile dieser Metallspitze waren im Heizungsschacht des Gebäudes zunächst gelagert und vormontiert worden. Dann wurden die riesigen Stahlplatten heimlich auf das 65. Geschoss gebracht, dort zusammengeschraubt und anschließend in einem Stück mit einem Drehkran auf das Gebäude aufgesetzt, das damit 319 m Höhe erreichte und die Konkurrenz deutlich übertrumpfte.« Aber dieser Höhenrekord hielt nicht lange. Nur ein Jahr später, 1931, wurde auch diesem Wolkenkratzer der Rang als höchstes Bauwerk der Welt abgelaufen. Das Empire State Building übertraf es mit 381 m. Kritiker sagten, dass der 61 m hohe Turm, der eigentlich als Anlegemast für Luftschiffe dienen sollte, nur aus Höhengründen gebaut wurde. Ein Luftschiff hat dort nie anlegt. Einige Jahre später, morgen vor 50 Jahren, hat sich der Moskauer Fernsehturm mit 540 m an die Spitze der höchsten Bauwerke gesetzt (s. a. den Kalenderbeitrag morgen).
Im obigen Tagesvers lesen wir, wie die Jünger sich miteinander verglichen und untereinander fragten: »Wer ist der Größte?« Der Herr Jesus forderte seine Nachfolger daraufhin auf: »Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch sei (…) euer Diener« (Lukas 22,26). In seinem Leben hatte Jesus es ihnen vorgemacht. Er erniedrigte sich selbst (vgl. Philipper 2,5-8), um uns zu Kindern Gottes, des Höchsten, zu machen.

Thomas Pommer


Frage
Wo kann ich anderen Menschen dienen?
Tipp
»Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele« (Markus 10,45).
Bibellese
1. Petrus 5,5-7

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