Sonntag, 29. Mai 2005

Leitvers

Ihr habt euch von den Götzen zu Gott bekehrt,
dem lebendigen und wahren Gott zu dienen.

1. Thessalonicher 1,9

»Mission zerstört die Kultur der Völker«

»Mission zerstört die Kultur der Völker«

Das ist ein häufig zu hörender Einwand gegen die Tätigkeit christlicher Missionare. Tatsache ist, dass die technischen Möglichkeiten und die Lebensart unserer westlichen Welt sich in den letzten Jahrzehnten weltweit immer mehr durchsetzen. Fernsehen, Autos, Filme, Handys, Internet, westliche Kleidung, Zigaretten und Whisky findet man inzwischen selbst in abgelegenen Urwaldregionen. Aber das ist keineswegs durch christliche Missionare verursacht, sondern durch den nicht aufzuhaltenden Nachrichten- und Reklamefluss. Daneben aber ist zu fragen, ob die Kultur, Religion und Tradition vieler Völker tatsächlich schützenswert ist. Hier nur einige Beispiele.
Im Gudschi-Stamm in Äthiopien konnte ein junger Mann nur heiraten, wenn er jemanden von einem anderen Stamm umgebracht hatte und dessen Kleider als Beweis vorlegte. Bei traditionellen Hindus in Nepal gelten Geburt und Menstruation als unrein, so dass eine Gebärende aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wird. Zwölf Tage muss sie im Viehstall leben, darf keine proteinhaltige Nahrung zu sich nehmen und nicht die Sonne sehen. Nach der Geburt darf eine Mutter ein Jahr lang nur Reis und Tee zu sich nehmen. Wird sie krank, so wird eine dämonische Besessenheit des Säuglings vermutet und das Kind ausgesetzt. In arabischen und afrikanischen Kulturen werden Millionen von Mädchen ohne Betäubung mit einer Glasscherbe oder einer Rasierklinge beschnitten und so auf schreckliche Weise verstümmelt.
Der lebendige und wahre Gott, zu dem christliche Missionare rufen, fordert nichts dergleichen, sondern schenkt hier schon ein erfülltes Leben, Auferstehung aus den Toten und ewige Herrlichkeit bei Gott.

Otto Willenbrecht


Frage
Möchten Sie in den primitiven Verhältnissen »glücklicher Naturvölker« leben?
Tipp
Es lohnt sich darüber nachzudenken, welches die Wurzeln der westlichen Zivilisation sind.
Bibellese
Psalm 27

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