Montag, 29. Dezember 2008

Leitvers

So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.
Matthäus 6,34

Kein Verlass auf die Sterne

Kein Verlass auf die Sterne

Was bringt die Zukunft? Diese Frage bewegt jeden Menschen mehr oder weniger. Und trotz aller Versuche, etwas über die Zukunft herauszufinden, müssen wir feststellen: es ist aussichtslos. Natürlich gibt es genügend Leute die vorgeben, etwas über die Zukunft eines Menschen sagen zu können. Und es gibt immer Menschen, die ihre Dienste in Anspruch nehmen.
Zu jedem Jahresende fallen mir Zeitungsartikel auf, in denen Zukunftsvorhersagen ausgewertet werden. Es ist immer das gleiche Bild: kein Verlass auf die Sterne. Hellseher, Wahrsager und Sterndeuter lagen mit ihren Prognosen wieder einmal daneben. Scheinbare Erfüllungen gab es nur bei sehr vagen Voraussagen. Trotzdem geht das Geschäft mit Horoskopen, Wahrsagern und Kartenlegern weiter. Wer es glauben will, wird es eben glauben. Aber warum sollten wir uns Menschen anvertrauen, die die Zukunft nicht wissen können? Warum vertrauen wir uns nicht dem ewigen Gott an, der sagt, dass er das Ende vor dem Anfang kennt? Warum sollten wir unser Leben von den Sternen abhängig machen und nicht von dem, der die Sterne geschaffen hat und dazu auch unser Leben in den Händen hält? Außerdem können wir in gewissem Maß unsere Zukunft selbst gestalten, denn sie hängt ja auch von den Entscheidungen ab, die ich heute treffe. Deshalb wäre es klüger, im Heute zu leben. Jeder Tag hat genügend eigene Sorgen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Wüssten wir die Sorgen der Zukunft jetzt schon, so würden sie uns niederdrücken. Vertrauen wir unser Leben lieber Gott an und lassen wir die Zukunft seine Sorge sein. Ich bin froh, dass ich die Zukunft noch nicht weiß.

Manfred Herbst


Frage
Woher holen Sie sich Rat und Wegweisung?
Tipp
Die Astrologie stammt aus der babylonischen Götterlehre. Deren Sternbildnamen stimmen mit dem heutigen Stand der Sterne im Jahreslauf nicht einmal mehr überein.
Bibellese
Jesaja 47,12-15

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