
Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.
Matthäus 9,9

Ich möchte heute von zwei Männern berichten, deren Zeitmaß vom Hören des Wortes Gottes bis zur Bekehrung sehr unterschiedlich lang war. Der eine ist ein japanischer Wissenschaftler, den ich 1983 auf einem wissenschaftlichen Kongress in Kyoto (Japan) kennengelernt hatte. Damals schenkte ich ihm das Buch Und die anderen Religionen? 25 Jahre später tauchte er, für mich völlig überraschend, während eines Japanbesuchs 2008 bei einem Vortrag auf. Er holte das Buch aus seiner Aktentasche und zeigte mir die damals geschriebene Widmung. Er bezeugte, das Buch habe ihn näher zu Jesus gebracht. Für eine endgültige Entscheidung war die Zeit jedoch noch nicht reif. Fünf Jahre später hatte ich wieder eine Vortragsreise nach Japan. Er kam zum Vortragsort und wünschte danach eine Aussprache. Jetzt kam es zu einer klaren Hinwendung zu Jesus. Vom ersten Kontakt bis zu seiner Bekehrung waren 30 Jahre vergangen.
Nun der andere Fall: Als ich in Bielefeld einen Vortrag hielt, kam hinterher ein Mann auf mich zu und erzählte mir sehr bewegt seine Bekehrungsgeschichte. Jemand hatte ihm eine Vortrags-CD geschenkt, die er auf einer Autobahnfahrt anhörte. Er erzählte: »Am Ende des Vortrags haben Sie gebetet und eingeladen, die Hand zu heben als Zeichen der Entscheidung für Christus. Mir war klar geworden: Ich will mich auch entscheiden für ein Leben mit Jesus. So ließ ich eine Hand vom Lenkrad ab und erhob sie. Das war meine Entscheidung!«
Die Hinwendung zu Jesus Christus, die persönliche Glaubensentscheidung - kurz: die Bekehrung zu ihm -, ist ein notwendiger Schritt, um in den Himmel zu kommen. Ob nun spontan oder nach einem längeren Prozess, notwendig ist sie auf jeden Fall. Allerdings besser früher als womöglich zu spät.

Wann wollen Sie Ihre Entscheidung für Jesus festmachen?

In Apostelgeschichte 3,19 heißt es: »So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden.«
