
Ich habe zum HERRN gesagt: »Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir.«
Psalm 16,2

Am 29. Januar 1972 wurde in der DDR erstmals die Sendung »Ein Kessel Buntes« ausgestrahlt. Schnell wurde die Sendung mit wechselnden Moderatoren wie Helga Hahnemann und Wolfgang Lippert zu einem großen Erfolg. Dabei wurde sie nicht nur in der DDR ausgestrahlt, sondern auch in der Sowjetunion und in der Tschechoslowakei. Aufzeichnungsorte waren z. B. der Kulturpalast Dresden und die Stadthalle Cottbus. Ab der fünften Sendung wurde sogar in Farbe ausgestrahlt. Nach dem Ende der DDR lief am 19. Dezember 1992 die letzte Sendung in der ARD.
Unterhaltung ist ein wichtiges Element unseres Lebens. Sie gründet auf der Fähigkeit, durch Aktion oder auch Fiktion eine Atmosphäre zu schaffen, die Freude, Spannung und Neugier erzeugt. Dadurch erlebt man zeitweise eine Befreiung aus der oft tristen Alltagswelt.
Es stellt sich die Frage: Warum unterliegt unser Leben diesem Wechselspiel? Warum gibt es so viel Grau statt nur Buntes? Liegt das an der biologischen und chemischen Konstitution des menschlichen Körpers? Liegt es daran, dass unsere Seele (oder Psyche) ein so instabiles Ding ist? Gewiss spielt auch das eine Rolle. Die Bibel zeigt aber klar auf, dass es grundlegend eine andere Ursache dafür gibt: unsere Sünde, unsere Abkehr von Gott, unser Widerstand gegen ihn und sein »Genesungsprogramm« für verlorene und beschädigte Seelen.
Deshalb lädt Gott ein, sich auf Jesus Christus, seinen Sohn, einzulassen, sich ihm anzuvertrauen, Vergebung in Anspruch zu nehmen und ein neues Leben mit ihm zu beginnen. Das ist dann weit mehr als »ein Kessel Buntes« aus dem Fernsehprogramm. Das ist ein umgekrempeltes, von Freude erfülltes Leben, das dann auch zur Freude Gottes und aller Mitmenschen dient, denen man täglich begegnet.

Was hält Sie davon ab, den Kessel Buntes zu entdecken, den Gott für Ihr Leben geplant hat?

Wer darauf verzichtet, bleibt weit unter seinen Möglichkeiten.
