Dienstag, 30. März 1999

Leitvers

Wenn aber unser Evangelium doch verdeckt ist,
so ist es nur bei denen verdeckt, die verlorengehen, den Ungläubigen,
bei denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat.

2. Korinther 4,3-4

Verblendete Augen

Verblendete Augen

Immer tiefer dringen die Forscher in die Geheimnisse der Naturgesetze ein. Sie kennen die Quarks und auch die Quasare, also die Bausteine der Protonen und die strahlungsintensiven Sonnen entferntester Galaxien und bauen Maschinen im Mikrometerbereich und andere, die die haushohen Schrauben der Supertanker antreiben. Dabei können sie sich immer auf die Naturgesetze verlassen, wenn sie diese richtig geplant in ihren Dienst stellen. Der ärgste Feind der Ingenieure und Chemiker ist der Zufall. Der muss unbedingt ausgeschaltet werden, sonst misslingt alles.
Umso erstaunlicher erscheint es, dass die weitaus größte Zahl dieser Leute die Entstehung der Welt eben diesem Zufall und den sich daraus ergebenden Notwendigkeiten zuschreiben. Unseren Schulbüchern - selbst denen für den Religionsunterricht - reichen Urknall und Zufall als Gründe für alles Vorhandene. Manche lassen Gott noch irgendwie als Zünder des Urknalls zu. Verstehen können wir diese Unlogik nur mit dem obigen Bibelwort. Dann aber erkennen wir, dass es sich bei die¬ser Angelegenheit nicht um Mangel an Intelligenz oder Auffassungsgabe handelt, betrifft es doch gerade die klügsten Leute, sondern dass hier eine geistliche Dimension im Spiel ist. Der Teufel wird »der Gott dieser Welt« genannt. Er hält alle unter seinem Bann, die nicht zu dem »Gott des Himmels« gehören und zwingt ihnen Unverständnis auf, damit sie in seiner Gewalt bleiben. Wir wissen, dass am Ende Jesus Christus den Sieg behalten wird, und wir danken ihm, dass Er uns erlaubt hat, die entscheidende Wahrheit über alles jetzt schon erkennen zu können.

Hermann Grabe
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Frage
Spielt die Selbstorganisation des Kosmos in Ihrem Denken noch eine Rolle?
Tipp
Schauen Sie auf Ihre Armbanduhr und überlegen Sie, wie viele Chancen die hatte, von selbst zu entstehen.
Bibellese
Matthäus 27,1-14

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