
Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?
Jakobus 4,1

Heute vor 52 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation Südvietnams der viele Jahre dauernde Vietnamkrieg. Auf US-amerikanischer Seite hatte dieser Krieg 58 000 Menschenleben gefordert, insgesamt waren es über eine Million. Wegen der Guerilla-Taktik des Vietcong konnte die Weltmacht USA trotz des Einsatzes von chemischen Kampfmitteln nicht gewinnen.
Sehr oft hörten wir den Satz: »Nie wieder Krieg! Lernen wir doch aus den Fehlern der Vergangenheit!« Doch warum gelingt es seit Menschengedenken nicht auch nur ansatzweise, diesen Satz umzusetzen?
Vordergründig betrachtet sind es unterschiedliche Ideologien und Systeme, die immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen führten und führen. Diese »Ismen« (Kommunismus, Nationalismus, Islamismus, Imperialismus, Neoliberalismus, Kapitalismus usw.) versprechen nach dem »Sieg gegen den feindlichen Ismus« eine bessere Welt, Frieden und Wohlstand. Doch diese Versprechen wurden nie eingelöst. Auch bei den aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen mögen es andere Ideologien sein, die aufeinandertreffen, doch das Grundproblem bleibt:
Der Mensch ist von Natur aus nicht in der Lage, Frieden zu halten, geschweige denn zu stiften, weil wir von Gott getrennt sind. Der einzige Ausweg ist die Hinwendung zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der in Jesaja 9,5 »Friedefürst« genannt wird. Durch ihn können Angehörige verschiedener Ethnien, die sich eigentlich im Krieg miteinander befinden, sich gegenseitig mit Liebe und Respekt begegnen. Das geschieht etwa in Israel, wo Araber und Juden gemeinsam diesen Jesus anbeten und ihm nachfolgen. So etwas kann nur der Geist Gottes in unseren Herzen bewirken. Es liegt an uns, ihm dazu die Erlaubnis zu geben.

In welchen Bereichen Ihres persönlichen Lebens wünschen Sie sich echten Frieden?

