
Sucht, und ihr werdet finden!
Matthäus 7,7

Thomas Sowell (* 30. Juni 1930) wuchs in in den USA in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt, sein Vater verließ die Familie. So kam Sowell zu seiner Großtante in Harlem, New York. Dadurch hatte er letztlich das Glück, dass er sich schon als Kind querbeet durch die Regale der öffentlichen Bibliotheken lesen konnte. Später schaffte er es als Wirtschafts-Doktorand an die renommierte University of Chicago.
Eines von Sowells wichtigsten Büchern trägt den Titel Wissen und Entscheidungen. Darin spricht der Ökonom davon, dass es sowohl in der Wirtschaft als auch im Leben überhaupt absolut entscheidend sei, dass Entscheidungsträger über Wissen aus erster Hand verfügen. Sie müssen genau Bescheid wissen und nicht nur auf Hörensagen vertrauen. Denn wenn immer mehr Entscheidungen mit immer weniger Wissen aus erster Hand und immer mehr Vertrauen auf Hörensagen getroffen werden, wird es sehr gefährlich für die Gesellschaft. Dann muss es zwangsläufig zum großen Knall kommen. Klingt nach dem Einmaleins des gesunden Menschenverstandes - und wird doch häufig missachtet.
Wenn wir einen Laptop kaufen oder einen Urlaub buchen, prüfen wir die Dinge gern gründlich und mehrfach. Doch bei anderen Fragen, die wir für weniger wichtig halten, geben wir uns mit Zweitmeinungen zufrieden. Gerade bei (lebens)wichtigen Fragen wie der nach dem Leben nach dem Tod höre ich oft ein schulterzuckendes »Das wird schon irgendwie!«, oder: »Jeder wie er meint.« Doch wir sollten auch hier auf die Primärquelle zurückgreifen. Mit der Bibel als seinem Wort hat Gott sie uns in die Hand gegeben. Im Tagesvers verspricht er, dass wir finden werden - wenn wir uns auf die Suche begeben.

Wie oft treffen Sie Entscheidungen nur aus zweiter, dritter, vierter Hand?

Investieren Sie in Wissen aus erster Hand, besonders wenn es um Gott geht!
