Mittwoch, 30. November 2005

Leitvers

Außer dir habe ich an nichts Gefallen auf der Erde.
Psalm 73,25

Übertreibung?

Übertreibung?

»Das ist zu extrem«, werden wir sagen. »Die Wirklichkeit sieht doch ganz anders aus. Ich habe Gefallen an meiner Braut, an meinen Freunden, an der Schönheit der Schöpfung, an meinem Beruf. Ich genieße die erholsamen Tage meines Urlaubs. Ich freue mich über die vielen Entdeckungen meiner Jugend und das Glück, gesund zu sein. Ist das etwa falsch«? – Nein! Freu’ dich dran und danke deinem Gott und HERRN für alles, was er dir gibt.
Trotzdem wollen wir einmal erforschen, warum Asaph, der den Psalm 73 verfasste, zu einer solchen Aussage kam. War er wirklich »extrem«? Oder war er zu einer Erkenntnis und Erfahrung gelangt, die das Ziel unseres Lebens sein soll? Asaph hatte erkannt, dass alles vergeht. Selbst wenn man sich darauf konzentriert, das Leben zu genießen, und dies für den Augenblick Erfüllung zu geben scheint, so ist es doch eine unerbittliche Tatsache, dass der Tod schließlich alles zunichte macht. Entscheidend ist dann nicht mehr, was man hier auf der Erde besaß, sondern ob man nach dem Tod ein Lebensrecht bei Gott im Himmel hat. Diese »letzte Wirklichkeit«, das ist es, worum es geht. Neid auf das irdische Wohlergehen anderer hilft nicht weiter. Und so gewann Asaph einen neuen Blick für den Wert der Gemeinschaft mit Gott und freute sich darüber mehr als über alles, was er sonst auf der Erde gewinnen konnte.
Gott weiß schon lange, bevor wir uns darüber Gedanken machen, worum es für uns geht. Und deshalb hat er vorgesorgt. Er hat seinen Sohn gesandt, um uns zu retten. Jesus Christus starb am Kreuz, damit wir ewig in der Gemeinschaft mit Gott leben können. Durch Glauben können wir dieses Leben gewinnen. Das ist wichtiger als alles andere auf dieser Erde.

Siegfried Lambeck


Frage
Jagen Sie noch den angenehmen Seiten des Lebens hinterher?
Tipp
Kümmern Sie sich lieber um Ihre Zukunft in der Ewigkeit. Ohne Gott verpassen Sie nämlich zum Schluss alles.
Bibellese
1. Thessalonicher 5,12-28

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