
Wenn es euch aber nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt. (…) Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!
Josua 24,15

Wie geht es Ihnen mit der Zeitumstellung? Kommen Sie damit gut klar, oder finden Sie es eher lästig? Während manche gar kein Problem damit haben, brauchen andere einige Tage, bis sich ihr Biorhythmus angepasst hat. Im Frühjahr freuen wir uns noch über die länger werdenden Tage, während jetzt im Herbst die Tage gefühlt noch schneller kürzer werden. So stellt sich mancher die Frage: Warum wird die Sommerzeit nicht das ganze Jahr über beibehalten?
Immerhin ist die Zeitumstellung mit einigem organisatorischen Aufwand und auch Kosten verbunden. Deshalb hat das EU-Parlament 2019 entschieden, die Zeitumstellung ab 2021 abzuschaffen. Doch auch 2027 drehen wir die Uhren immer noch zurück, da sich die EU-Staaten nicht einigen können, ob die Sommer- oder die Winterzeit beibehalten werden soll. Da ein Chaos befürchtet wird, wenn jeder Staat für sich entscheidet, hat der Rat der EU dem Beschluss des Parlaments bislang nicht zugestimmt.
Dieses Beispiel zeigt: Bei manchen Entscheidungen gibt es keinen »goldenen Mittelweg«. Bei einer dauerhaften Sommerzeit würde die Sonne in den östlichen Ländern stets spät aufgehen, während es bei einer dauerhaften Winterzeit im Westen abends nur wenig Tageslicht gäbe. Ein Kompromiss ist nicht möglich.
So ist es auch in der Beziehung zu Gott. Er ist die Liebe in Person, doch er lässt sich nur auf eine Beziehung ein, wenn auch der Mensch ganze Sache mit ihm macht. Ganz oder gar nicht - alles oder nichts. Auch kann man nicht nur an Jesus als seinen Retter glauben, ihn aber aus den wichtigen Entscheidungen des Lebens heraushalten. Ein halbes Christenleben ist ein ganzer Unsinn! Deshalb sind auch wir wie das Volk Israel im Tagesvers aufgefordert, uns zu entscheiden: hopp oder top?

Inwiefern schieben Sie die Entscheidung einer verbindlichen Beziehung zu Gott vor sich her?

Eine verbindliche Beziehung zu Gott einzugehen heißt, Jesus ganz zu vertrauen, dass er meine Schuld bezahlt hat.
