Freitag, 31. Dezember 2021

Leitvers

Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken: wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen.
Psalm 46,3-4

Krisen/Katastrophen

Zukunftsangst

Waldbrände in Australien von bisher unbekannter Dimension, die Menschen und Tiere bedrohen. - Indonesien plant den Umzug seiner Hauptstadt Jakarta, einer Metropole mit 10 Millionen Einwohnern, da sich bereits 40 % ihrer Fläche unter dem Meeresspiegel befinden und die Stadt kontinuierlich absinkt. - In Anatolien und Nordsyrien erschüttern Erdbeben Städte und Dörfer. - Weite Teile Ostafrikas werden von Heuschreckenschwärmen heimgesucht, die eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. - Kriege erzeugen Flüchtlingsströme, von denen auch Hunderttausende Kinder betroffen sind. - Konflikte im Nahen und Mittleren Osten verschärfen sich. China, Russland und die USA konkurrieren zunehmend um die wirtschaftliche, politische und militärische Vorherrschaft. - Daneben verunsichert das Auftreten neuer Krankheiten, wie z. B. das Corona-Virus, weite Teile der Welt.
Ich kann jeden Menschen verstehen, der angesichts dieser Entwicklungen Angst vor der Zukunft entwickelt. Doch ist die Furcht davor, im Strudel globaler Katastrophen fortgerissen zu werden, ein unausweichliches Schicksal?
Nein! Der Psalm, aus dem die oben genannten Verse stammen, macht deutlich, dass wir Menschen die Chance haben, trotz aller katastrophalen Umstände angstfrei in die Zukunft zu blicken, selbst dann, wenn diese Welt tatsächlich untergeht. Der Grund für diese positive Perspektive liegt aber nicht in menschlichen Anstrengungen, sondern allein in einer gelebten Beziehung zu Gott. Von diesem sagt der Psalm, dass er unsere Zuflucht und Stärke sein will. Wenn ich mich ihm anvertraue, lebe ich im Schutz dessen, dem alle Elemente gehorchen müssen und der eine weit über das Haltbarkeitsdatum dieser Welt hinausgehende Perspektive gibt.

Markus Majonica
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Frage
Warum sollten wir uns auf Menschen verlassen, die selbst ratlos sind?
Tipp
Gott hat das Zepter uneingeschränkt in seiner Hand. Seine Freundschaft müssen wir suchen.
Bibellese
Psalm 113

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