Samstag, 02. März 2019 (Weltgebetstag (WGT))

Leitvers

... zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen ..., und eben hierzu wachend ...
Epheser 6,18

Bibelpaket

Gebet

Hat ein Soldat mitten im Kampf Zeit zum Beten? Der Gedanke liegt uns fern. Für die meisten hat Beten seinen Platz doch eher im Gottesdienst als mitten im täglichen Leben. Doch was ist Beten streng genommen eigentlich?
Beten ist Kommunikation - Mitteilung, Verständigung, Kontakt -, und die ist auch im Kampf wichtig. Dort ist die Verbindung mit der Kommandozentrale kampfentscheidend, damit die Befehle von dort auch jeden einzelnen Soldaten erreichen. Umgekehrt ist die Berichterstattung von der Front mitentscheidend für die Entscheidung über den nächsten Kampfeinsatz. Mit anderen Worten: Gebet ist keine »Einbahnstraße«, sondern wer betet, hört auch darauf, was Gott antwortet.
Gebet bewegt den Arm Gottes, sagt man. Und da ist etwas Wahres dran. Nicht, dass nun der Beter das Kommando übernähme und die Entscheidung treffen würde, nein. Aber Gott ist das Ergehen seiner Leute nicht gleichgültig, und so hört er ihr Gebet, kommt ihnen im Kampf zu Hilfe und lässt sie mitten in den Herausforderungen des Lebens nicht im Stich. Er will, dass seine Leute bereitstehen, um zur rechten Zeit zum Einsatz zu kommen. Denn wenn Sie auf eigene Faust kämpfen und alleine losschlagen, geht es in der Regel schief. Wachen und Beten ist die richtige Kombination für einen Christen.
Und nicht nur für seine Leute hat er ein Ohr, sondern auch für die, die ihm noch feindlich gegenüberstehen, in ihrer akuten Not aber nichts Besseres wissen, als sich an ihn zu wenden. Es gibt tatsächlich nichts Besseres, und es ist auch kein Verrat gegenüber den bisherigen »Kampfgefährten«, wenn man sich an Gott wendet, sondern die einzige Möglichkeit, vor dem sicheren Untergang bewahrt zu werden. Hilfe und Rettung ist nur ein Gebet weit entfernt. Joachim Pletsch
Frage
In welcher Situation würden Sie zu Gott beten?
Tipp
Tun Sie es jetzt! Gott interessiert sich für Sie und will Sie retten.
Bibellese
2. Chronik 20,1-19

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