
Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11,28

Das Burn-out-Syndrom ist längst kein Einzelschicksal mehr; es ist ein Massenphänomen unserer Zeit. Es trifft nicht nur Vorstandsmitglieder oder Manager, sondern viele Menschen in allen Lebensbereichen. Beruf, Familie, ständige Verfügbarkeit — der Druck, jederzeit leistungsfähig sein zu müssen, wird zur Normalität. Kein Wunder, dass sich viele wie in einem Hamsterrad fühlen, dem offenbar die Pause-Taste fehlt. Irgendwie ist die Frage »Haben Sie schon mal Stress?« überflüssig geworden. Viele sind dauerhaft erschöpft und wissen nicht, wohin mit ihrer Müdigkeit.
Vor diesem Hintergrund zeigt sich in der Bibel ein Gegenentwurf. Als zum Beispiel die zwölf Jünger Jesu von einem anstrengenden Einsatz zurückkommen, lädt er sie ein: »Kommt mit an einen ruhigen Ort, nur ihr allein, und ruht ein wenig aus« (Markus 6,31). Das zeigt: Jesus ist nicht der Antreiber, der immer größere Ergebnisse sehen will. Vielmehr nimmt er unsere Erschöpfung wahr und gibt uns Ruhe. Diese besteht allerdings nicht nur in einer kurzen Pause.
Denn Jesus schenkt uns die befreiende Wirklichkeit seiner Erlösung. Dank ihm haben wir die Möglichkeit, unser größtes Problem - nämlich unsere Gottesferne und Verlorenheit - für immer loszuwerden. Weil Jesus unsere Schuld längst getragen hat, darf derjenige, der das für sich persönlich in Anspruch genommen hat, wissen: Ich bin für immer und ewig gehalten; mein Wert vor Gott ist nicht an meine Leistung geknüpft.
Deshalb ist die Einladung Jesu aus dem heutigen Tagesvers konkret und heilsam. Er gibt nicht nur Ruhe für den Moment, sondern eine echte Befreiung. Durch sie können wir auch in den Anstrengungen des Lebens innerlich frei leben und aufatmen.

Wo finden Sie Ihren Ruhepol - und wie lange hält die dort erhaltene Ruhe an?

Bringen Sie Ihre Müdigkeit, Ihre Sorgen und Ihre Schuld zu Jesus!
