Montag, 03. Februar 2014

Leitvers

Ihr seid ja zur Freiheit berufen, liebe Geschwister! Nur benutzt die Freiheit nicht als Freibrief für eure eigenwillige Natur, sondern dient einander in Liebe.
Galater 5,13

Ungeahnte Freiheit

Ungeahnte Freiheit

Bundespräsident Gauck sprach in seiner Rede zu Europa im Februar 2013 auch den Frieden und die Freiheit an. Aus anderen Kontinenten zugewanderte Menschen würden das Kostbare an Europa am ehesten zu schätzen wissen, weil sie Armut, Unfrieden, Unfreiheit und Unrecht aus anderen Erdteilen kennen. Wir können uns frei bewegen, können unsere Meinung äußern und uns von allem Lebensnotwendigen das aussuchen, was uns am besten gefällt. Schätzen wir diese Freiheit?
Es ist menschlich, das als selbstverständlich anzusehen, was uns nichts gekostet hat. Das gilt auch für unsere Freiheit. So leben wir, wie es uns gefällt, und tun, was uns gefällt. Die einzige Begrenzung ist der Geldbeutel. Dabei geht ein wichtiger Bestandteil der Freiheit verloren: die Möglichkeit, nicht nur an sich zu denken, sondern für den anderen da zu sein, ihn zu schützen, auch wenn dies Mühe und Arbeit oder gar Unannehmlichkeiten bedeutet. Doch wenn wir das vergessen, gefährden wir die Freiheit! Die Geschichte hat gezeigt, dass wer zuschaut, wie andere ihre Freiheit verlieren, seine Freiheit ebenfalls verlieren wird.
Wenn wir nicht bereit sind, für die Gemeinschaft da zu sein, dann missbrauchen und gefährden wir die Freiheit. Freiheit funktioniert nur da, wo viele bereit sind, für andere Verantwortung zu übernehmen, für sie da zu sein. Selbstlosigkeit ist uns Menschen leider nicht angeboren. Liebe, die nur an den anderen denkt, ist uns fremd.
Einer hat sie uns jedoch vorgelebt: Jesus Christus. Er hat sich selbst geopfert, um uns Menschen Freiheit zu ermöglichen. Wenn wir begriffen haben, was er für uns getan hat, sind wir eher in der Lage, Freiheit in der rechten Art und Weise zu nutzen.

Gerhard Kimmich
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Frage
Was tun Sie zur Erhaltung unserer Freiheit?
Tipp
Nur in Verbindung mit dem Gegenüber, mit Gott und Mensch, wird Freiheit wirklich erfahren.
Bibellese
Epheser 5,15-21

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