Mittwoch, 03. Dezember 2003

Leitvers

Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer
als jedes zweischneidige Schwert und …
ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.

Hebräer 4,12

Ausreden

Ausreden

G. Bradford, ein bekannter amerikanischer Biograph, der das Leben vieler bekannter Persönlichkeiten untersuchte, gab ganz offen zu: »Ich lese das Neue Testament deshalb nicht, weil ich mich fürchte, dass es in mir einen Sturm von Furcht, Selbstvorwürfe, Zweifel und die Angst, den falschen Weg gewählt zu haben, entfesselt und dass ich mir wie ein Verräter des Planes Gottes vorkomme.«
Die Furcht, mit Versagen, Schuld und Sünde konfrontiert zu werden, ist wohl kein vernünftiger Grund, die Bibel nicht zu lesen! Es ist genauso irrational, wie jemand, der sich weigert, zum Arzt zu gehen, weil dort bei ihm eine unheilbare Krankheit diagnostiziert werden könnte. Sich über Krankheit hinwegzutäuschen, kann einen tödlichen Ausgang nehmen.
Die Bibel ist wie ein Spiegel. Wir sollten uns nicht scheuen hineinzuschauen und uns ihrer Diagnose zu stellen, denn sie deckt nicht nur schonungslos unser Problem auf, sondern bietet auch eine Lösung dafür.
Die Bibel konfrontiert uns mit dem, was in uns steckt. Sie ist wie ein Röntgengerät, das durch die Oberfläche des netten Äußeren hindurch jede Bosheit offenbart. Die Bibel zeigt uns den ganzen schlimmen Zustand unseres Menschsein, der bei jedem Einzelnen und in geballter Form in unserer kaputten Welt seine Auswirkung hat. Sie zeigt uns aber auch den großen Retter und Arzt Jesus Christus, der in der Lage ist, unser Sündenproblem zu lösen und Heilung zu bewirken.
Wer die Bibel mit der Bereitschaft liest, sich der Wahrheit zu stellen, der wird auch auf das Heilmittel stoßen: der Glaube an Jesus Christus.

Rudi Joas


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Bibellese
Psalm 119,65-72

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