Montag, 03. Dezember 2012

Leitvers

Gott sagt: »Ich kenne seine Schmerzen.«
2. Mose 3,7

Einer kennt alle Schmerzen der Welt

Einer kennt alle Schmerzen der Welt

Wenn wir von Gefangenen hören, denken wir sofort an Geschlossene Anstalten, Gefängnisse und Konzentrationslager. Aber es gibt noch viel mehr »Gefängnisse«, in denen Menschen oft lebenslang festgehalten werden. Da muss jemand jahraus, jahrein im Rollstuhl sitzen. Ist das etwa kein Gefängnis für ihn? Andere leiden unter Behinderungen, die ihnen manches nicht erlauben, was die Gesunden dürfen und können. Und fehlende Glieder oder Blindheit werden noch von vielen bedauernd wahrgenommen; aber dann ist da das unzählige Heer der psychisch Kranken, für deren Leiden die wenigsten Verständnis aufbringen. Und sie alle stecken in »Gefängnissen«, aus denen es kein Entrinnen gibt.
Welch ein Schmerz muss es für Beethoven gewesen sein, am Ende völlig taub zu sein! Und vielen ging und geht es ähnlich. Da kann man verstehen, wenn sie an den Gittern ihres Kerkers gerüttelt und ihr Schicksal verwünscht haben.
Aber es hat auch solche gegeben, die Gott als ihren liebenden Vater kennen, dem sie, wie es von Hiob heißt, selbst bei den schrecklichsten Leiden »nichts Ungereimtes« zuschreiben.
Sie wissen, dass Gott nicht nur ihre Schmerzen kennt, sondern sie sogar über sie verhängt hat. Es ist verständlich, wenn sich alle Ungläubigen gegen einen solchen Gedanken vehement wehren und ihn sogar für pervers halten. Aber wer die Bibel ernst nimmt, der sieht das Menschenleben unter dem Blickwinkel der Ewigkeit. Und solche wissen auch, dass ein Gott, der seinen Sohn für uns in den Tod gegeben hat, uns niemals etwas wirklich Böses zufügen wird. In diesem Sinn können sie alles ertragen und wissen, dass sie einmal dankbar dafür sein werden, wenn sie alles durchschauen können.

Joel Wjst
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Frage
In welchem »Gefängnis« stecken Sie?
Tipp
Gott meint es immer nur gut mit seinen Menschen.
Bibellese
Psalm 32

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