
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir.
Johannes 10,27

Stellen Sie sich vor, Sie erledigen gerade Ihren Einkauf im Supermarkt - und sind plötzlich von 50 blökenden Schafen umringt! Genau das geschah am 5. Januar 2026 im Penny-Markt im unterfränkischen Burgsinn: Rund 50 Schafe liefen in den Laden, getrennt von einer etwa 500 Tiere umfassenden Herde, die auf dem Weg in ihr Winterquartier war. Aus irgendeinem Grund, vielleicht angelockt durch die raschelnde Tasche eines Kunden, waren die Schafe falsch abgebogen und - statt weiter ihrem Hirten zu folgen - kurzerhand in den Penny-Markt gelaufen. Erst als die Polizei den Hirten verständigte, gelang es diesem, die Tiere zurückzuholen. Zum Glück blieb der Vorfall weitgehend folgenlos: ein paar »Hinterlassenschaften« auf dem Boden und einige zerbrochene Flaschen - mehr Schaden entstand nicht.
Schafe gelten allgemein nicht als besonders klug. Genau deshalb sind sie auf einen Hirten angewiesen, der sie führt, versorgt und vor gefährlichen Umwegen bewahrt. Ohne Leitung verlaufen sich Schafe - manchmal sogar bis in einen Supermarkt.
Diese Begebenheit macht auf anschauliche Weise deutlich, was die Bibel über uns Menschen sagt. Der Herr Jesus bezeichnet seine Nachfolger in Johannes 10 als Schafe, die seine Stimme hören. Für das Autonomiestreben von uns stolzen Menschen erscheint es wenig attraktiv, einem Hirten zu folgen. Wir meinen, selbst am besten zu wissen, was gut für uns ist. Doch wie es Schafen in der Nähe ihres Hirten am besten geht, so ist es auch für uns Menschen gut, in der Nähe von Jesus Christus zu sein: ihm zu vertrauen, ihm zu folgen und auf seine Stimme zu hören.
Jeder ist eingeladen, sich Jesu Herde anzuschließen. Die einzige Voraussetzung dafür ist das ehrliche Eingeständnis, diesen Hirten zu brauchen und ihm vertrauen zu wollen.

Was hindert Sie daran, sich dieser Herde anzuschließen?

Der Hirte meint es gut mit seinen Schafen.
