Freitag, 08. Februar 2013

Leitvers

Das Wort ist gewiss. Denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben; wenn wir ausharren, so werden wir auch mitherrschen.
2. Timotheus 2,11-12

Vaclav Havel

Vaclav Havel

Was hat er nur getan, dieser aufrichtige Mann aus Prag, dass der größte Teil seines Lebens von Schikane überschattet ist? Schon in der Schulbildung wegen der »bourgeoisen« Klassenzugehörigkeit seiner Eltern eingeschränkt, kämpft er sich durchs Leben, macht Abitur im Abendgymnasium, studiert schließlich in Prag und verfasst schon früh eigene literarische Werke. In ihnen kritisiert er immer wieder mutig die kommunistischen Machthaber und kann deswegen ab ca. 1970 nur noch im Untergrund tätig sein. Als er als Leiter der Bürgerinitiative »Charta 77« immer deutlicher das Unrecht der kommunistischen Regierungspolitik anprangert, wird der Kampf gegen ihn heftiger: Viermal inhaftiert, verbringt er fast fünf Jahre im Gefängnis.
Doch 1989 wendet sich völlig überraschend das Blatt: Vaclav Havel, der gedemütigte Schriftsteller und Regimekritiker, wird - fast direkt aus dem Gefängnis - zum ersten Präsidenten der tschechoslowakischen Republik gewählt. Was für ein Wechsel! Wie peinlich für alle seine Gegner und deren Mitläufer! Und was für ein Triumph für diejenigen, die schon immer treu zu Havel gehalten hatten!
»Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrscht! Kreuzige ihn!«, so schrien die Massen, als Jesus Christus vor 2000 Jahren hingerichtet wurde. Und bis heute wollen viele Menschen mit diesem Jesus nichts zu tun haben und haben nur Verachtung für den Glauben an ihn übrig. Doch Christen sind überzeugt davon, dass Jesus einmal wiederkommen und dann als der »Herr der Herren« (Offenbarung 19,16) über die Erde herrschen wird. Vom Gefängnis zum Präsidentenamt, vom Kreuz zum König der Welt. Von einem Tag auf den anderen kann sich alles verändern.

Erwin Kramer
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Wie stehen Sie zu Jesus, der heute noch verachtet ist?
Tipp
Stellen Sie sich darauf ein: Die Zukunft heißt Jesus!
Bibellese
Apostelgeschichte 5,40-42

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