Freitag, 09. November 2007

Leitvers

Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.
Johannes 8,36

Endlich frei!

Endlich frei!

Rings um die DDR hatte man den »antifaschistischen Schutzwall« errichtet. Das war eine monströse Anlage aus elektrisierten, scharfkantigen Zäunen, Autofallen, »Todesstreifen«, Wachtürmen mit Soldaten, die mit Hunden »Streife gingen«. Nur in Berlin konnte man von von Ost nach West fliehen, bis man 1961 eine hohe Mauer baute. Endlich war man vor dem »Klassenfeind« sicher! In Wirklichkeit aber wollte man die eigene Bevölkerung an der Flucht hindern.
Welch ein Jubel war es, als die Mauer heute vor 18 Jahren samt den ganzen Grenzbefestigungen fiel! Endlich konnten sich getrennte Familienmitglieder in die Arme schließen, endlich war man diesem großen Gefängnis entronnen!
Die Bibel sagt uns, dass alle Menschen wegen der Sünde wie durch eine hohe Mauer von Gott getrennt sind, und jeder Versuch auszubrechen vergeblich ist. Die Bibel sagt weiter, dass es die Macht des Teufels ist, die die Menschen gefangen hält und zum Bösen verführt. Deshalb geht es so friedlos und korrupt in der Welt zu.
Damals in Berlin war es der Sender Rias, der die Hoffnung wachhielt. In das Gefängnis der Eigenliebe und der vielen seelischen Strapazen dringt heute noch das Evangelium, etwa durch diesen Kalender, und erweckt Sehnsucht nach der großen Freiheit, die Gott seinen Menschen schenken will. Damals wurden alle auf einmal frei, heute befreit Gott immer individuell. Das heißt, nur der wird frei, der seine Gebundenheiten zugibt und Gott um Gnade bittet. Für solche gilt dann unser wunderbarer Tagesspruch.

Hermann Grabe
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Noch bietet Gott Freiheit an.
Bibellese
Apostelgeschichte 10,34-42

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