Samstag, 10. Februar 2001

Leitvers

Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre!
Markus 4,23

Medizin für die Seele

Medizin für die Seele

In der Medizin macht man es sich zu Nutze, dass Medikamente auf verschiedenste Weise dem Körper zugeführt werden können. Je nachdem wie es der Kranke am besten verträgt oder ein Medikament am günstigsten seine Wirkung entfaltet. Man spricht von unterschiedlichen Applikationsarten. Die einfachste Methode ist natürlich das Schlucken von Tabletten oder Säften. Ebenso bekannt ist das Einbringen von Wirkstoffen mit Hilfe einer Spritze in eine Vene. Solche Injektionen können aber auch ins Muskel-, Fettgewebe oder in die Haut gespritzt werden. Der Wirkstoff von Zäpfchen findet fast ebenso schnell seinen Wirkungsort, da er ungehindert von gut durchbluteter Schleimhaut aufgenommen wird. Ferner gibt es die Möglichkeit, Medikamente in Form von Salben oder Cremes auf die Haut aufzutragen. Nicht zuletzt können verschiedene Substanzen durch Inhalation – also über die Atemluft – dem Körper zur Heilung zugeführt werden.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welches Medikament zur Heilung unserer Seele dient? Und wie es dort hin gelangt? Es ist – ganz einfach gesagt – die Information! Die Verletzungen unserer Seele und unseres Gemüts werden durch das Gespräch geheilt. Information ist nichts anderes als Worte, die wir in aller Regel mit dem Ohr aufnehmen.
Darum ist es unerlässlich, dass wir mit unserer Seelennot zu Gott, dem größten Seelenarzt, kommen und ihm einfach zuhören; d.h. sein Wort hören! Das Wort Gottes nennt man »Evangelium« (deutsch: »gute Nachricht«); ein Medikament, das keine negativen Nebenwirkungen hat.

Andreas Möck


Frage
Warum hat Gott uns zwei Ohren gegeben und nur einen Mund?
Tipp
Ich will zuhören, was Gott mir sagt!
Bibellese
Lukas 9,28-36

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