Mittwoch, 11. Januar 2012

Leitvers

Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich es, und von den Höhen herab schaue ich es; siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet.
4. Mose 23,9

Mose und der Auszug Israels

Mose und der Auszug Israels

Heute leben ca. 5.200 verschiedene Völker auf den fünf Kontinenten der Erde. Zu den ältesten Völkern, die auch heute noch einen Staat bilden, gehört Israel. Seine Geschichte ist eine der am besten bezeugten von allen - und sie ist atemberaubend. Das Erstaunlichste dieser Geschichte ist sicherlich seine mehr als 1800 Jahre dauernde weltweite Zerstreuung und die danach kaum für möglich gehaltene nochmalige Staatenbildung 1948 im Land seines Ursprungs. Doch dieses außergewöhnliche Ereignis ist nicht das einzige, was dieses Volk von allen anderen abhebt.
Die herausragende Bedeutung Israels hängt damit zusammen, dass der allmächtige Gott sich dieses Volkes angenommen und damit sein Versprechen an Abraham, dessen Stammvater, wahr gemacht hat. Nachdem es sich vor ca. 3400 Jahren aus den Nachkommen Abrahams in Ägypten gebildet hatte, dort von den Pharaonen versklavt und unterdrückt wurde, rief Gott Mose in seinen Dienst, befreite durch ihn das Volk Israel aus Ägypten und führte es in das Land seiner Väter, nach Palästina.
Was bewog Gott dazu, dies zu tun? Der Grund dafür ist in der Bibel überliefert: »Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat der HERR sich euch zugeneigt und euch erwählt - ihr seid ja das geringste unter allen Völkern -, sondern wegen der Liebe des HERRN zu euch« (5Mo 7,7-8).
Gottes Liebe war auch der Grund dafür, ca. 1500 Jahre später seinen Sohn zu senden und durch ihn jeden Menschen, der ihm glaubt und vertraut, von seiner Schuld und Sünde zu erlösen und ihm ewiges Leben zu schenken (Johannes 3,16). Gott will also nicht nur ein bestimmtes Volk, sondern letztlich alle Menschen mit seiner Liebe erreichen.

Joachim Pletsch
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Für ewig zu Gott zu gehören ist das Beste, was einem passieren kann!
Bibellese
2. Mose 1,1-3,22

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