Dienstag, 12. Januar 2010

Leitvers

Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken.
1. Timotheus 6,9

Wie gewonnen, so zerronnen

Wie gewonnen, so zerronnen

Im letzten und vorletzten Jahr war ein Schlagwort allgegenwärtig: Finanzkrise. »Billionen Vermögensverluste«, »Schlimmste Rezession aller Zeiten«, »Pleitewelle erfasst Deutschland«, »Arbeitslosenzahlen steigen kräftig«, »Sparer bangen um ihre Guthaben« - solche Schlagzeilen waren fast täglich zu lesen. Die Ursachen dieser Katastrophe waren letztlich maßlose Geldgier und bodenloser Leichtsinn. Es wurden scheinbare Vermögenswerte aufgehäuft, die auf einer immer größer werdenden Schuldenblase beruhten, welche zwangsläufig einmal platzen musste.
Der Apostel Paulus warnte in unserem Tagesvers schon vor 2000 Jahren vor der Gier nach Reichtum und bezeichnet an anderer Stelle die Habsucht als Götzendienst. Und Jesus Christus stellte eindeutig klar: »Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon« (Matthäus 6,24). Tatsächlich ist bei vielen Geld und Reichtum derart wichtig, dass Gott daneben keinen Platz mehr hat. Leider wissen nur wenige, dass Gott uns unsagbar reich machen möchte. Er möchte uns mit Gütern beschenken, die an Wert alles übersteigen, was Menschen hier je erreichen könnten. Er bietet uns ewiges Leben an, das um alles Geld dieser Welt nicht zu kaufen ist. Er will uns für ewig zu sich nehmen in seine für uns noch unvorstellbare himmlischen Herrlichkeit. Diese beschreibt die Bibel bildhaft als eine Stadt, deren Mauern mit riesigen Edelsteinen und Perlen durchsetzt und deren Straßen aus Gold sind. In dieser ewigen Welt gibt es kein Leid mehr, und Trauer, Tränen, Schmerz und Tod sind dort nicht mehr zu finden. Zugang zu bekommt jeder, der hier Jesus Christus als den größten Schatz seines Lebens aufnimmt.

Otto Willenbrecht


Frage
Was sind für Sie die höchsten Werte?
Tipp
Der Glaube an Jesus Christus bringt die höchsten Zinsen.
Bibellese
Markus 10,17-27

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