
[Die Griechen] kamen zu Philippus […], und baten ihn: »Herr, wir möchten Jesus kennenlernen!«
Johannes 12,21

Für die Nacht sind zahlreiche Sternschnuppen angekündigt. Diese besondere Nacht wollen wir als Familie unbedingt erleben und legen uns fernab künstlicher Lichter auf den Erdboden, um in den klaren Nachthimmel zu starren. Ich kann nicht so viele Sternschnuppen entdecken wie unser Neunjähriger, und schließlich fragt er mich mitleidig: »Mama, weißt du überhaupt, wonach du suchen musst?« Als ich bejahe, fährt er fort: »Es ist wichtig, zu wissen, was man sucht.« Ich muss schmunzeln: Er hat recht. Wenn man nicht weiß, was man vermisst, weiß man auch nicht, wo man fündig werden kann.
Im obigen Bibelvers treten Griechen, die zum Fest nach Jerusalem gekommen sind, an den Jünger Philippus heran. Sie wollen Jesus kennenlernen, von dem sie viel gehört haben, dem sie aber noch nie begegnet sind. Sie wissen also genau, was bzw. wen sie suchen. Ihr konkretes Ziel führt sie zu Menschen, die zu Jesus gehören; sie scheuen keine Mühe: Ängste vor fremden Orten und unbekannten Menschen überwinden, mögliche Sprachbarrieren ignorieren, sich vielleicht dem Spott ihrer Mitmenschen aussetzen. Hauptsache: Jesus persönlich begegnen, der seine Göttlichkeit immer wieder unter Beweis stellt.
Suche auch ich eine persönliche Begegnung mit diesem lebendigen Gott? Gott verspricht »Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr von ganzem Herzen Verlangen nach mir habt« (Jeremia 29,13). Zuerst möchte ich Sie ermutigen, die Bibel zur Hand zu nehmen. Darin offenbart sich Gott jedem Suchenden. Kennen Sie vielleicht Menschen, die zu Jesus gehören? Zögern Sie nicht, diese anzusprechen! Sie können Sie zu Jesus führen. Oder sehen Sie sich nach einer christlichen Gemeinde um, um die Gemeinschaft vor Gott zu erleben.

Was ist Ihnen die Mühe wert, Gott wirklich kennenzulernen?

Machen Sie sich auf!
