Sonntag, 14. September 2008

Leitvers
Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!

Johannes 20,29

Ich glaube nur, was ich sehe!

Ich glaube nur, was ich sehe!

Dieser kritische junge Mann würde gut in unsere Zeit passen. Dabei sind es schon rund 2000 Jahre her, seit er gelebt hat. Gemeint ist Thomas, einer der zwölf Jünger Jesu Christi. Was hatte er nicht alles mit diesem Rabbi erlebt! Gebannt hörten Tausende zu, wenn Jesus Christus ihnen Gottes Pläne und Absichten für ihr persönliches Leben, für die Zukunft und für die Ewigkeit erklärte. Unheilbar Kranke wurden durch sein Machtwort gesund, ja, selbst Tote kehrten ins Leben zurück! Doch nun war alle Euphorie verflogen. Der Hoffnungsträger so vieler Menschen, von dem sie eine bessere Zukunft erwartet hatten, war gekreuzigt und dann ins Grab gelegt worden. Seine Jünger trafen sich zwar verängstigt noch hier und da, aber keiner wusste, wie es weitergehen sollte. Und nun dies: Als Thomas die anderen Jünger aufsuchte, erzählten ihm diese aufgeregt: »Du, unser Herr Jesus Christus lebt! Er ist aus den Toten auferstanden und war letzten Sonntag Abend bei uns!« Thomas winkte ab. »Bevor ich das glaube, muss ich ihn selbst gesehen und genau untersucht haben, ob er es wirklich ist.«
Auch heute sagen viele: »Ich glaube nur, was ich sehe!« Dabei vertrauen sie aber vielen Angaben, ohne zu wissen, ob diese auch zutreffen. Ob eine Arztdiagnose, eine Flugreise oder eine begonnene Partnerschaft - keiner weiß, wie es wirklich ausgehen wird. Doch wenn wir schon Menschen so vertrauen, um wie viel mehr ist das gegenüber Gott angebracht. Übrigens: Jesus Christus zeigte sich kurz darauf auch dem Thomas, und dieser rief spontan aus: »Mein Herr und mein Gott!« Und heute? Wer sich auf Jesus Christus vorbehaltlos einlässt, erfährt ihn als den lebendigen Sohn Gottes, auch ohne ihn gesehen zu haben.

Otto Willenbrecht


Frage
Was hindert Sie noch, an Jesus Christus zu glauben?
Tipp
Dem Wort Gottes kann man völlig vertrauen, denn Gott kann nicht lügen.
Bibellese
Römer 4,1-8

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