Freitag, 15. Februar 2002

Leitvers

Denn wer mich findet, hat Leben gefunden,
Gefallen erlangt von dem HERRN. Wer mich aber verfehlt,
tut sich selbst Gewalt an. Alle, die mich hassen, lieben den Tod.

Sprüche 8,35.36

Die Sünde hat viele Gesichter

Die Sünde hat viele Gesichter

Sünde zeigt sich in verschiedenen Grundeinstellungen unserer Lebensgestaltung:
Sünde ist eine Eigentumsbestreitung, eine Auflehnung gegen Gott. Der Mensch versucht sich seinem rechtmäßigen Besitzer, Gott, zu entziehen. Er bestreitet, dass sein Leben eigentlich Gott gehört. Er leugnet seine göttliche Herkunft, reißt sich von Gott los, rebelliert gegen seinen Schöpfer und lehnt sich gegen ihn auf.
Sünde ist ein Raub, ein Fehltritt, eine Zielverfehlung. Sündigen heißt, an sich zu reißen, was einem nicht gehört. Durch diesen begangenen Raub ist der Mensch an Gott und seinem Nächsten schuldig geworden. Ehebruch, Diebstahl oder Egoismus sind nur einige Auswirkungen der von Sünde geprägten Gesinnung eines Menschen.
Sünde ist Selbsttäuschung. Ein Leben in der Sünde ist ein Leben mit vielen Lügen, die wir uns solange einreden, bis wir sie selbst glauben. Das Gewissen wird solange zum Schweigen gebracht, bis es sich schließlich gar nicht mehr warnend zu Wort meldet.
Gott lässt uns aber nicht in unserem Elend allein. Er ist ganz in unserer Nähe, um uns durch Jesus Rettung von der Sünde zu schenken. Erst bei Gott verliert die Sünde ihre todbringende Macht und Wirkung. Darum klinken Sie sich im Gebet bei ihm ein, und lassen Sie ihn Herr Ihres Lebens werden.

Helmut Blatt


Frage
Haben Sie gerade festgestellt, dass auch bei Ihnen Sünde eine Rolle spielt?
Tipp
Gott hat uns eine Orientierung gegeben, damit wir nicht am Ziel vorbeischießen: Jesus, sein Reden, sein Verhalten.
Bibellese
Sprüche 8,22-36

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