
Ihr Männer, liebt eure Frauen!
Epheser 5,25

Als sich bei uns Nachwuchs ankündigte, haben wir (natürlich) diverse Bücher zu Erziehungsthemen gelesen. Denn jedes Kind kann (so hieß es jedenfalls) schlafen lernen, wir wollten keine kleinen Tyrannen großziehen (so hofften wir jedenfalls), wollten unsere Kinder positiv prägen, ihnen Gott nahebringen, gute Vorbilder sein usw. Zahlreich waren die Strategien und Verhaltensbeispiele, die es zu lernen - und anzuwenden - galt.
Eines Tages stieß ich als Vater auf eine schlichte, aber aus meiner Sicht unglaublich wirksame Verhaltensregel: »Das Beste, was ein Vater für seine Kinder tun kann, ist, ihre Mutter zu lieben.«
Ich bin überzeugt: Wenn jeder Vater dies beherzigte, würden viele (wenn auch nicht alle) Erziehungsprobleme gelöst. Die Liebe des Vaters zu der Mutter seiner Kinder würde seine Treue zu ihr bewahren. Söhne würden lernen, was es bedeutet, Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen und bedingungslos zu dem anderen zu stehen, ein Leben lang. Töchter würden lernen, was es bedeutet, sich voll und ganz auf den einen Partner verlassen zu können. Die Sicherheit und Wärme, die die Liebe des Mannes zu der Mutter seiner Kinder geben kann, würde den Umgang in der Familie und damit für die nächste Generation nachhaltig prägen. Geborgenheit wäre nicht nur ein leeres Wort, sondern ein erlebter Wert.
Ich glaube fest, dass dies einer der Gründe ist, warum der Apostel Paulus den Männern aufgibt, ihre Frauen zu lieben. Und auch wenn wir dies vielleicht nicht selbst von unseren Vätern haben lernen können, gibt uns die Bibel ein Vorbild, an dem wir alles Notwendige lernen können: »Ihr Männer, liebt eure Frauen so wie Christus die Gemeinde, für die er sein Leben geopfert hat!«

Was prägt Ihre Familie?

Wer seine Frau liebt, tut sich selbst den größten Gefallen.
