Mittwoch, 16. November 2016

Leitvers

Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!
Johannes 1,29

Ist Gott gerecht?

Ist Gott gerecht?

Christen beantworten die Frage mit einem klaren Ja. Aber, könnte man einwenden, was ist mit dem Unrecht, das jeden Tag auf der Welt geschieht: Völkermord, Folterung, Terrorismus, Betrug, Ausbeutung, Missbrauch? Das lässt Gott doch offenbar alles zu? Wo ist da ein gerechter Gott? Und wann vollzieht er, wenn er wirklich gerecht ist, (endlich) sein Urteil über all diese Untaten?
Diese (verbreiteten) Fragen beruhen allerdings auf einem grundlegenden Irrtum: Gottes Gericht lässt nicht auf sich warten. Es ist schon längst vollzogen, und zwar allumfassend. Jesus Christus, Gottes Sohn, der selbst völlig schuldlos an allen Missständen dieser Welt ist, hat alle Sünden auf sich genommen. Und dann hat Gott an ihm sein gerechtes Gericht am Kreuz vollstreckt.
Aber: Ist das nicht wieder ungerecht? Ein Schuldloser für die Schuldigen? Diese Frage beantworten gläubige Menschen mit: Nein, es ist nicht ungerecht. Denn Gottes Sohn hat diese Strafe, die an sich für jeden Schuldigen (und damit auch für mich) bestimmt gewesen wäre, ganz freiwillig auf sich genommen, damit meine Schuld getilgt wird. Es ist gerade ein Zeichen von Gottes absoluter Gerechtigkeit, dass für jede Schuld gebüßt werden muss. Und genau das geschah, als Jesus am Kreuz starb.
Was trennt dann noch von Gott, wenn keine Schuld mehr zwischen ihm und uns steht? Es ist allein der Unglaube! Ich muss Gottes gerechtes Urteil über mein Leben anerkennen und glauben, dass Jesus auch für mich starb. Sonst trennt mich genau dieser Unglaube ewig von Gott. Wie schrecklich wäre das, vor einem gerechten Gott zu stehen und einsehen zu müssen, dass nur meine Widerspenstigkeit mir den Himmel ewig verschlossen hat!

Markus Majonica
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Frage
Welcher Mensch dürfte sich wünschen, von Gott gerecht nach seinen Taten behandelt zu werden?
Tipp
Gott sei Dank gibt es für uns alle einen Stellvertreter.
Bibellese
Galater 3,10-14

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