
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.
2. Mose 20,17

Zu wenig Zeit? Offenbar betrifft dieses Phänomen viele. Wenn man den Begriff »Zeitmanagement« in Suchmaschinen eingibt, findet man viele Treffer: Videos, Internetforen oder Bücher geben Tipps, wie man mit seiner Zeit optimal umgeht. Wunderbare Vokabeln finden sich hier: Timeboxing, Pomodoro-Technik, Eat-the-Frog (das bedeutet wohl: sich der unangenehmsten Herausforderung des Tages zuerst zu stellen) usw. Auf der anderen Seite kennen wir alle die »Zeitdiebe«: Beschäftigungen, mit denen wir Zeit verschwenden, etwa der Umgang mit dem Smartphone.
Ein Zeitdieb wird allerdings kaum benannt: Es ist das, was Gott Sünde nennt. Es tritt an die Stelle des Guten, auf das ich ausgerichtet sein sollte. Mir ist es z. B. nicht fremd, auf die Fähigkeiten anderer Menschen, deren Erfolge oder Besitz neidisch zu sein. Das ist nicht in Gottes Sinn (siehe Tagesvers). Solche Gedanken bringen auch nichts. Sie nähren nur die eigene (i. d. R. unberechtigte) Unzufriedenheit. Und sie kosten Zeit. Von diesen Zeitdieben gibt es viele: die Tagträume, wie es mit einer anderen Partnerin wäre; das Surfen im Internet auf zwielichtigen Seiten; der Groll gegenüber einem Kollegen …
Wie viel Zeit hätte ich für wichtige Dinge, wenn ich diese nicht mit Sachen verbrächte, die aus Gottes Sicht falsch sind? Ich bin davon überzeugt: Wenn ich mein Leben an Gottes Maßstäben ausrichte, habe ich mehr Zeit für das Entscheidende. Dazu muss ich allerdings zulassen, dass ich mein Leben, mein Verhalten, sogar meine Gedankenwelt von Gott beurteilen lasse. Doch wenn ich Gott die Regierung meines Lebens übergebe, kann ich sicher sein: Der allwissende Gott hat ein gutes Ziel mit meinem Leben. Und er vergibt die Sünden, mit denen ich bisher meine Zeit vergeudet habe.


Starten Sie mit Gott - möglichst sofort und dann jeden Tag!
