Dienstag, 19. Januar 2027 (Befreie-die-Welt-von-Modediäten-und-Werbetricks-Tag)

Leitvers

Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige Sohn hat ihn uns offenbart, er, der selbst Gott ist und an der Seite des Vaters sitzt.
Johannes 1,18

Bibel

Alles Clickbait?!

»Ärzte hassen diesen Trick! So verlieren Sie acht Kilo in einer Woche.« - »Komm in die Gruppe und werde in drei Monaten zum Millionär!« Mit solchen oder ähnlichen reißerischen Aussagen versuchen Menschen im Internet, durch unsere Klicks Einnahmen zu generieren. Man nennt das Clickbait - »Klickköder« ist die wörtliche Übersetzung. Dabei verspricht man etwas, das man nicht einhalten kann.

Dieses Phänomen findet man überall im Netz. Schlagzeilen werden völlig übertrieben ausgedrückt, damit wir den ganzen Artikel durchlesen. Auf YouTube werden Videos mit kleinen Bildern angeteasert, die gar nicht darin vorkommen. Wozu führt das? Bei großen Online-Versprechungen gehen wir von vornherein davon aus, dass sie nicht eingehalten werden können. Clickbait sei Dank.

Gegen Ende des 1. Jahrhunderts verfasste Johannes, ein enger Freund von Jesus Christus, ein Buch über ihn. Wenn man heute, fast 2000 Jahre später, die Einleitung dieser Biografie liest, könnte man denken: Das muss doch Clickbait sein! Der Verfasser wirft mit so vielen Superlativen um sich. Die folgenden Kapitel werden diesen gigantischen Ankündigungen kaum standhalten können.

Tatsächlich behauptet der Autor Johannes, Jesus habe in den etwa 33 Jahren, die er auf der Erde gelebt hat, mit seinem Leben, seinem Verhalten und seinen Worten ein großes Geheimnis offenbart. Er behauptet weiterhin, Jesus habe uns gezeigt, wer der wahre Gott ist. Das würde bedeuten, dass wir Gott kennenlernen können, wenn wir uns das Leben Jesu anschauen.

Johannes hat Jesus drei Jahre lang auf Schritt und Tritt begleitet. Von daher handelt es sich bei seinem Werk nicht um Hochstapelei oder Clickbait, wie jeder von uns selbst nachlesen kann.


David Kretz
Frage

Wie euphorisch kündigen Sie selbst Dinge an, die Sie schwer begeistern?

Tipp

Lesen Sie in den folgenden Tagen einmal das Johannesevangelium und machen Sie sich selbst ein Bild.

Bibellese
Johannes 1,1-18

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