Donnerstag, 18. Mai 2000

Leitvers

Diese aber, die eine Tochter Abrahams ist,
die der Satan gebunden hat, siehe, achtzehn Jahre lang,
sollte sie nicht von den Fesseln gelöst werden am Tag des Sabbats?

Lukas 13,16

Warum lässt Gott das zu?

Warum lässt Gott das zu?

Woher kommen eigentlich Krankheiten in unserem Leben? Diese Frage kann man ganz bestimmt nicht pauschal beantworten. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen, die den Körper oder die Seele eines Menschen erkranken lassen. In vielen Fällen überfällt den Menschen ein Leiden, ohne dass er etwas dazu beigetragen hat oder auch dagegen unternehmen kann. Manchmal sind Krankheiten aber auch selbst verschuldet. Wer sich z.B. übermäßig dem Nikotin- oder Alkoholgenuss hingibt, darf sich über die schädlichen Folgen, die diese Giftstoffe im Körper anrichten, nicht beklagen. Ob selbst verschuldet oder nicht, in jedem Fall sollten wir uns nicht an der falschen Stelle; nämlich bei Gott über Krankheit und Leid beschweren.
In unserem Tagesspruch erwähnt der Herr Jesus eine Realität, die wir bei der Entstehung von Krankheit und Leid immer in Betracht ziehen müssen. Es ist der Satan! Alle Not, alle Gebrechen und Schmerzen rühren letztendlich von ihm, dem Bösen, her. Der Teufel ist keine Märchenfigur, er ist der grausame Gegenspieler Gottes. Allerdings ist Gott immer größer und lässt ihn nur so weit gewähren, wie er es für richtig und erträglich hält. Die Bibel zeigt die bösen Machenschaften des Satans nicht auf, um uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Wir lesen vielmehr darin, wie Jesus Christus kam, um ihm die Macht zu nehmen. Gerade den Leidenden und mit Schmerz geplagten bietet Christus an, auf ihn zu vertrauen. Er nimmt uns nicht immer sofort das Leiden ab, aber ganz gewiss will er uns begleiten und hindurchtragen!

Andreas Möck


Frage
Wo und wann habe ich erfahren, dass Gott das Beste für mich im Sinn hat?
Tipp
Wenn Jesus Christus mich auch nicht von meinem Problem, meiner Krankheit, meinen Schmerzen befreit, so will ich ihm doch vertrauen!
Bibellese
1. Korinther 2,6-16

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