Dienstag, 18. Juli 2006

Leitvers

Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.
Römer 3,24

Vorsicht Irrlehrer!

Vorsicht Irrlehrer!

Wer die Geschichte von Naaman in der »Bibellese« verfolgt hat, weiß, wie es weitergeht. Elisas Diener, Gehasi, hatte die Schätze auf Naamans Wagen gesehen und wurde von Habgier zerfressen. Mit einer erfundenen Geschichte hatte er sogar Glück, einen Haufen Geld an sich zu raffen. Doch wurde er zur Strafe so aussätzig, wie es Naaman im Endstadium geworden wäre. Warum gleich so grob?, möchte man fragen. Elisa hatte Naaman zeigen wollen, dass Gottes Gnade unbezahlbar und ein freies Geschenk ist, und Gehasi verwischte diese grundlegende Wahrheit. Nun konnte Naaman denken, doch einen gehörigen Beitrag zu seinem Glück geleistet zu haben.
Damit aber wird das Heil Gottes zu einem Geschäft, und das kann und darf nicht sein, weil allein Gott einen Menschen retten kann und die Ehre dafür auch für sich beansprucht. Zu aller Zeit waren viele bereit, auf Leute wie Gehasi zu hören und große Strapazen oder Opfer auf sich zu nehmen, nur um in ihrem Verhältnis zu Gott nicht gänzlich als Bettler dazustehen. Doch das sind wir vor Gott, wie Martin Luther noch auf dem Sterbebett gesagt hat. Alle eigenen Anstrengungen der Menschen erregen darum nicht Gottes Wohlgefallen, sondern seinen Zorn. Das ist der große Unterschied zwischen wahrem Christentum und allen anderen Religionen. Christlicher Glaube ist reines Geschenk, während alles andere Versuche sind, Gott oder die Götter oder Dämonen durch oftmals schreckliche Anstrengungen gnädig zu stimmen.
Glücklicherweise ist Gehasi später höchstwahrscheinlich geheilt worden. Er sprach nämlich nach Elisas Tod mit dem König und erzählte ihm alles, was Elisa Wunderbares getan hatte. Das freut mich sehr.

Hermann Grabe
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Tipp
Gott gibt nur etwas in leere Hände.
Bibellese
Johannes 5,19-30

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