Freitag, 19. März 2010

Leitvers

Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Lukas 16,13

Finanzkrise - Wirtschaftskrise - Lebenskrise

Finanzkrise - Wirtschaftskrise - Lebenskrise

Während ich diese Zeilen schreibe, fällt der DAX unter 4000 Punkte, die Bundesregierung denkt über die Verstaatlichung von Banken nach, Rettungspakete für von Insolvenz bedrohte Unternehmen werden geschnürt, Arbeitsplätze sind in Gefahr und ein erfolgreicher Unternehmer steht vor dem Scherbenhaufen seines Konzerns, sieht keinen Ausweg mehr und wählt den Freitod.
Da denke ich an eine Begebenheit, die schon mehr als 200 Jahre zurückliegt: Der Berliner Arzt und Helfer vieler Armen, Dr. Heim, hatte eine sehr bedeutende Summe einem Bankhaus anvertraut, das Bankrott machte, so dass er die ganze Summe verlor. Sein Kollege Hufeland traf ihn eines Tages, bezeugte ihm sein Mitleid, erhielt aber zur Antwort, dass er nicht daran erinnert werden möchte. Seine Familie und seine Patienten hatten mit ihm gelitten. Dr. Heim war froh, die Angelegenheit überstanden zu haben. Wie er schilderte, hatte er mit dem Geld zunächst das höchste Gut seines Lebens verloren: die Zufriedenheit. Als Sohn eines Predigers suchte er aber Zuflucht bei Gott. Danach berichtete er, wie Gott zu seinem Herzen gesprochen hat: »Heim, ich habe dich gesegnet in deinem Beruf, sodass du ein gemachter Mann bist. Eine Zeit lang habe ich dich spielen lassen mit dem Geld, das nun verloren ist. Nun sei kein dummer Junge, hör auf zu winseln, - sonst komme ich dir noch ganz anders! Sei wieder guten Mutes und versprich, dass du wieder fröhlich sein und deinem Berufe leben willst.«
Durch den Glauben an den Herrn und Retter dieser Welt, Jesus Christus, zieht Frieden in unsere Herzen ein. Diesen Frieden gibt es auch in Zeiten fehlender Zufriedenheit.

Joachim Boshard
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Tipp
Eigentum darf nicht zum Götzen werden. Wer das Geld zur letzten Instanz erklärt, der lebt an seiner eigentlichen Bestimmung vorbei. (Stephan Holthaus)
Bibellese
Lukas 16,19-31

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